Der Hofkammerpräsident, der Direktor und die Räte von Erzbischof Sigmund [III.] von Salzburg verleihen Paul Hagner sive Veitlbauer auf der Hofmeisterei zu Salzburg die Hälfte des Dückhl Gutes zu Weng (1) bei St. Pantaleon im Dorf (2) in St. Georger Pfarrei (3) im kurbayerischen Pfleggericht Wildtshueth (4), den er von seiner verstorbenen Ehefrau Maria Schilcher durch eine gegenseitige testamentarische Verfügung übernommen hat, zu Beutellehen. Mit Konsens der Lehensherrschaft darf er den Anteil verkaufen oder versetzen und darüber nach Lehensrecht verfügen, die darauf liegenden Schulden hat er gemäß dem bei Einsäzungen im Erzstift üblichen Recht zu übernehmen. Mit eigenhändiger Unterschrift von Johann Kaspar Pichler und Johann Thurner. Empfänger: Hagner Paul. Siegler: S: Hofkammer
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Der Hofkammerpräsident, der Direktor und die Räte von Erzbischof Sigmund [III.] von Salzburg verleihen Paul Hagner sive Veitlbauer auf der Hofmeisterei zu Salzburg die Hälfte des Dückhl Gutes zu Weng (1) bei St. Pantaleon im Dorf (2) in St. Georger Pfarrei (3) im kurbayerischen Pfleggericht Wildtshueth (4), den er von seiner verstorbenen Ehefrau Maria Schilcher durch eine gegenseitige testamentarische Verfügung übernommen hat, zu Beutellehen. Mit Konsens der Lehensherrschaft darf er den Anteil verkaufen oder versetzen und darüber nach Lehensrecht verfügen, die darauf liegenden Schulden hat er gemäß dem bei Einsäzungen im Erzstift üblichen Recht zu übernehmen. Mit eigenhändiger Unterschrift von Johann Kaspar Pichler und Johann Thurner. Empfänger: Hagner Paul. Siegler: S: Hofkammer
Erzstift Salzburg Urkunden, BayHStA, Erzstift Salzburg Urkunden 560
GU Wildshut 123
Erzstift Salzburg Urkunden
Erzstift Salzburg Urkunden >> 1701-1781
1755 September 25
Fußnoten:
1) Weng i. Innkreis (PB Braunau a. Inn, OÖ, A)
2) St. Pantaleon (PB Braunau a. Inn OÖ, A)
3) St. Georgen b. Salzburg (PB Salzburg-Umgebung, Salzburg, A)
4) Wildshut (Gde. St. Pantaleon, PB Braunau a. Inn, OÖ, A)
1) Weng i. Innkreis (PB Braunau a. Inn, OÖ, A)
2) St. Pantaleon (PB Braunau a. Inn OÖ, A)
3) St. Georgen b. Salzburg (PB Salzburg-Umgebung, Salzburg, A)
4) Wildshut (Gde. St. Pantaleon, PB Braunau a. Inn, OÖ, A)
Erzstift Salzburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Hofkammeramtssekret
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Salzburg, Hofmeisterei
Vermerke: RV: Wiltshuet Nro. 17 Testaments ansaz brief, Paulen Hager angehörig, umb invermelte der helffte deß hochfürstl. beutellehenbaren guths zu Weng ins gemain das dückhl gueth genant Wiltshuetter pfelggerichts ligend, lauttend 150 fl, halben guts anschlag
Originaldatierung: Salzburg, Hofmeisterei 25. monatstag septembri 1755
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1755
Monat: 9
Tag: 25
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Salzburg, Hofmeisterei
Vermerke: RV: Wiltshuet Nro. 17 Testaments ansaz brief, Paulen Hager angehörig, umb invermelte der helffte deß hochfürstl. beutellehenbaren guths zu Weng ins gemain das dückhl gueth genant Wiltshuetter pfelggerichts ligend, lauttend 150 fl, halben guts anschlag
Originaldatierung: Salzburg, Hofmeisterei 25. monatstag septembri 1755
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1755
Monat: 9
Tag: 25
Hagner: Maria, geb. Schilcher, Ehefrau v. Paul
Hagner: Paul, Weng, Veitlbauer, Ehemann v. Maria
Schilcher: Maria, verh. Hagner
Pichler: Johann Kaspar
Turner: Johann
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Hofmeisterei
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöfe\ Sigmund III.
Weng i. Innkreis (PB Braunau a. Inn, OÖ, A): Dückl Gut
Weng i. Innkreis (PB Braunau a. Inn, OÖ, A): Beutellehen
St. Pantaleon (PB Braunau a. Inn OÖ, A)
St. Georgen b. Salzburg (PB Salzburg-Umgebung, Salzburg, A), Pfarrei
Wildshut (Gde. St. Pantaleon, PB Braunau a. Inn, OÖ, A), Gericht: Pfleggericht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:31 MESZ
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