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Pfarrkirche zu Lessenich
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Enthaeltvermerke: Enthält: Ablösung des von dem Pfarrer zu Lessenich am Laurentiustag für Personen aus der Herrschaft Alfter zu veranstaltenden Gastmahls und Stiftung einer Frühmesse mit der Ablösesumme von 800 Reichstalern durch das Kapitel von St. Cassius, mit Verzeichnis der zur Teilnahme am Gastmahl im Jahr 1587 berechtigten Personen bzw. ihrer zehntpflichtigen Güter, 1642-1661 (fol. 1-9); Spezifikation der zum Unterhalt des Pastors in Lessenich dienenden Güter sowie seiner Lasten und Ausgaben, 1788 (fol. 10); Vergleich zwischen dem Pastor zu Lessenich und dem Sacellan zu Gielsdorf, 1682 (fol. 11 f.); Zahl der Seelen, Kommunikanten, Ehepaare, Witwen, Nichtkonfirmierten und Kommunion-Anwärter im Kirchspiel Lessenich (Duisdorf, Oedekoven, Gielsdorf, Meßdorf, Lessenich, Medighoven), 1708 (fol. 13)
Diverse Registraturbildner
13 Blatt
Sachakte
Papier, geheftet, Umschlag Karton, fol. 1-13, Folio - Altsignatur / Alter Titel: Cassiusstift zu Bonn. R. No. 18. Pfarrkirche zu Lessenich, 1658
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.