Constantin Fürst zu Salm Salm lässt durch seinen Bevollmächtigten, den Hofrat Johann Franz ter Oerde zu Anholt, die Fürstlichen Güter zu Praest und Bienen, nämlich: Kremershof zu Bienen, Scholzenhof zu Androp, Hüthsche Ochsenschlagweide, Elbershof ; zu Praest, 1/3 Hohe Persickweide und die Andropsche und Bienensche Zehnte taxieren, auf seinen Namen eintragen und mit 12000 fl.holl. zugunsten der minderjährigen Kinder des zu Düsseldorf verstorbenen Medizinalrats Janssen (Vormünder Hofkammerrat Lentzen und Professor Janssen) belasten. Zustimmungserklärungen des Fürsten Wilhelm Florentin, Erzbischofs von Prag, d.d. Prag den 13.3.1797, des Fürsten Emanuel Henrich, d.d.Prag 13.3.1797, Franz Josef, d.d. Schillingsfürst 24.3.1797, Georg Adam Franz und Wilhelm Florentin Friedrich, d.d. Anholt 20.2.1797 und der Fürstin Witwe Marie Louise Eleonore geb. Landgräfin zu Hessen- Rheinfels und Otto und Max, Fürsten von Salen
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Constantin Fürst zu Salm Salm lässt durch seinen Bevollmächtigten, den Hofrat Johann Franz ter Oerde zu Anholt, die Fürstlichen Güter zu Praest und Bienen, nämlich: Kremershof zu Bienen, Scholzenhof zu Androp, Hüthsche Ochsenschlagweide, Elbershof ; zu Praest, 1/3 Hohe Persickweide und die Andropsche und Bienensche Zehnte taxieren, auf seinen Namen eintragen und mit 12000 fl.holl. zugunsten der minderjährigen Kinder des zu Düsseldorf verstorbenen Medizinalrats Janssen (Vormünder Hofkammerrat Lentzen und Professor Janssen) belasten. Zustimmungserklärungen des Fürsten Wilhelm Florentin, Erzbischofs von Prag, d.d. Prag den 13.3.1797, des Fürsten Emanuel Henrich, d.d.Prag 13.3.1797, Franz Josef, d.d. Schillingsfürst 24.3.1797, Georg Adam Franz und Wilhelm Florentin Friedrich, d.d. Anholt 20.2.1797 und der Fürstin Witwe Marie Louise Eleonore geb. Landgräfin zu Hessen- Rheinfels und Otto und Max, Fürsten von Salen
AA 0064, 2246
AA 0064 Kleve, Gerichte: Nachträge (Gerichte zu Emmerich und Rees)
Kleve, Gerichte: Nachträge (Gerichte zu Emmerich und Rees) >> 2. Gerichte zu Rees >> 2.3. Jurisdiktionalgerichte >> 2.3.1. Herrlichkeit Hueth und Offenberg >> 2.3.1.4. Obligationen und deren Löschung, Taxen
(1771), 1797-1798
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:10 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- Kleve, Gerichte: Nachträge (Gerichte zu Emmerich und Rees) (Bestand)
- 2. Gerichte zu Rees (Gliederung)
- 2.3. Jurisdiktionalgerichte (Gliederung)
- 2.3.1. Herrlichkeit Hueth und Offenberg (Gliederung)
- 2.3.1.4. Obligationen und deren Löschung, Taxen (Gliederung)