Alban Klosner, herzoglicher Hofmeister, Kaspar auf der Alben, Oswald Mautner, Jobst Herberger, Hans Hoffmann, Peter Wäninger und Simon Waldner erlassen in dem Streit zwischen Propst Kaspar als Vertreter seines Klosters Baumburg auf der einen und Thomas Tattenbach, seiner Frau Elisabeth und Ulrich Ödhofer auf der anderen Seite folgenden Schiedsspruch: Den Sitz und Hof genannt Mayrhof samt dem Gut Släd [?] und dem Eigen auf der Teustat [wohl Bergham] soll das Kloster dem Tattenbach und dem Ödhofer zu Erbrecht verleihen, wofür diese Abgaben zu leisten haben. Das Vorkaufsrecht verbleibt dem Kloster.; S1: Propst Kaspar von Baumburg; S2: Konvent zu Baumburg; S3: Alban Klosner, herzogl. Hofmeister; S4: Kaspar auf der Alben; S5: Oswald Mautner; S6: Jobst Herberger; S7: Hans Hoffmann; S8: Peter Wäninger;; S9: Andreas Tobelhamer (Tobelhaimer), Pfleger zu [Neu-]Ötting, anstelle des Simon Waldner; S10: Thomas Tattenbach; S11: Ulrich Ödhofer
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Alban Klosner, herzoglicher Hofmeister, Kaspar auf der Alben, Oswald Mautner, Jobst Herberger, Hans Hoffmann, Peter Wäninger und Simon Waldner erlassen in dem Streit zwischen Propst Kaspar als Vertreter seines Klosters Baumburg auf der einen und Thomas Tattenbach, seiner Frau Elisabeth und Ulrich Ödhofer auf der anderen Seite folgenden Schiedsspruch: Den Sitz und Hof genannt Mayrhof samt dem Gut Släd [?] und dem Eigen auf der Teustat [wohl Bergham] soll das Kloster dem Tattenbach und dem Ödhofer zu Erbrecht verleihen, wofür diese Abgaben zu leisten haben. Das Vorkaufsrecht verbleibt dem Kloster.; S1: Propst Kaspar von Baumburg; S2: Konvent zu Baumburg; S3: Alban Klosner, herzogl. Hofmeister; S4: Kaspar auf der Alben; S5: Oswald Mautner; S6: Jobst Herberger; S7: Hans Hoffmann; S8: Peter Wäninger;; S9: Andreas Tobelhamer (Tobelhaimer), Pfleger zu [Neu-]Ötting, anstelle des Simon Waldner; S10: Thomas Tattenbach; S11: Ulrich Ödhofer
Kloster Baumburg Urkunden, BayHStA, Kloster Baumburg Urkunden 361
Kloster Baumburg Urkunden
Kloster Baumburg Urkunden >> 1401-1500
1441 November 29
Kloster Baumburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S1, 8 anhängend; S2, 3 beschädigt anhängend; S4, 7, 9, 11 fehlen; S5, 6, 10 stark beschädigt anhängend
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: ... an sand Andres abent des heiligen zwelfpoten ...
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: kleinere Löcher an den Falzen
Jahr: 1441
Monat: 11
Tag: 29
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: ... an sand Andres abent des heiligen zwelfpoten ...
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: kleinere Löcher an den Falzen
Jahr: 1441
Monat: 11
Tag: 29
Baumburg (Gde. Altenmarkt a.d.Alz, Lkr. Traunstein), Kloster
Mayrhof (Gde. Mitterskirchen, Lkr. Rottal-Inn)
Släd [?]
Bergham (Gde. Mitterskirchen, Lkr. Rottal-Inn)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:27 MESZ
CC0 1.0 Universell