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Korrespondenz von Bertha von Suttner an Unbekannt
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Autographensammlung van Endert/Engelmann, HHI.2016.G.1001.765
HHI.SLG van Endert/Engelmann Autographensammlung van Endert/Engelmann
Autographensammlung van Endert/Engelmann >> Archivalie – Korrespondenz
1913
Transkription:
Geehrter Herr
Ich freue mich, dass Ihr Artikel in einem Budapester Blatt
erschienen ist und so zur Weiterverbreitung des
Fr(iedens)Gedankens beigetragen hat, es liegt aber nicht
in meiner Macht einen Wiederdruck in der N.Fr.Pr.
zu veranlassen; diese nimmt nur Originalartikel.
Zudem enthält Ihre Arbeit mehrere Stellen die
darauf hinweisen dass Sie in der Friedensbewegung
nicht auf dem Laufenden sind. Das Wort
„ewiger Friede“ wird bei uns Pazifisten gar nicht
gebraucht, nur unsere Gegner verhöhnen uns
immer damit. Ferner gibt es schon (eingesetzte Friedenstage in den Kirchen (in England u. Amerika) in den Schulen: der)
18. Mai (der Eröffnungsjahrestag)
der ersten Präferenz(der Haager Konferenz)
. Da Sie ein so
überzeugter Anhänger der Sache sind, sollten Sie
sich in Verbindung mit der organis. Bewegung
setzen um so zu erfahren wie die Dinge stehen
Sie werden Freude daran haben und dann
desto besser mitwirken können. Schließen
Sie sich der (budapester)
Friedensgesellschaft an
oder verschaffen Sie sich(das Handbuch des) Pazifismus von A. H. Fried, oder abonnieren
Sie dessen "Friedenswerk", (Beides) Berlin, Bülowstrasse)
66.-
Mit hochachtungsvollem Gruß,
Bertha Suttner
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.