Johan Schilthus, Richter zu Tecklenburg des Grafen von Tecklenburg, bezeugt, dass Gertrud Grothus, Witwe des Klaus Grothus, mit ihren Bürgen [warborgen] Claes Harde und Matheus van Munster, auch namens ihrer Kinder Jasper, Otto, Johan, Willem, eine jährliche Rente von fünfeinhalb [sesstenhalven] Rheinischen Goldgulden, zahlbar am Tage Liebfrauen zur Lichtmesse (2. Februar) aus ihren Erben Bekomas (Bekemans = Beckmann) und Stegmans, gelegen in der Bauerschaft Muckhorst, Kirchspiel Mettingen, an Christine von der Tynnen [Tyne], Äbtissin des Klosters Gravenhorst, für eine Summe Geldes verkauft hat. Die Rente kann jährlich am Zinstag gegen 110 Rheinische Goldgulden zurück gekauft werden. Die Verkäufer geloben Währschaft. Zeugen: Heinrich Harde, Johann Kruse, als Kornoten des Gerichts, Bernd zu Lage, Lambert Budde. Siegelankündigung des Richters, des Matthäus von Münster und Klaus Harde. dusent vyffhundert seventeyn des dynxtedages vor unser leven frouwen dach to lechtmysse

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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