Staatliches Forstamt Sternenfels (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 605/70
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereich Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt >> Staatliche Forstämter 'neuer Ordnung' (ab 1902)
1902-1947 (Va ab 1806)
Überlieferungsgeschichte
Im Zuge der Neuorganisation der Forstverwaltung wurde das nach der Auflösung des Forstamtes a.O. Bönnigheim 1888 dem Forstamt n.O. zugeteilte Revier Derdingen am 1.4.1902 verselbständigt und Sternenfels wurde als Forstamtssitz eingerichtet.
Der Bestand ist in zwei Ablieferungen 1990 und 1992 im Staatsarchiv Ludwigsburg eingekommen und enthält Verwaltungsakten sowie Akten über den Wirtschaftsbetrieb in den Waldungen, über die Forst- und Jagdpolizei sowie über das Steuerwesen.
Vorbemerkung: Das Forstamt neuer Ordnung Sternenfels ging aus der Hut bzw. (ab 1818) dem Revier Sternenfels hervor. Die Hut Sternenfels gehörte seit 1806 zum Oberforstamt Stromberg, das seinen Dienstsitz zunächst von 1806 bis 1828 in Großsachsenheim und von 1828 bis 1888 in Bönnigheim hatte und daraufhin in Forstamt (a.O.) Bönnigheim umbenannt wurde. Sitz des Reviers Sternenfels war seit 1854 Derdingen; daher erfolgte am 22. September 1863, dem Dienstsitz des Revierförsters entsprechend, die Umbenennung in Revier Derdingen. Am 22. Februar 1888 wurde das Forstamt Bönnigheim aufgelöst und das Revier Derdingen dem Forstamt Leonberg zugeteilt. Nach dessen Auflösung im Zuge der Neuorganisation der Forstverwaltung zum 1. April 1902 wurde das Revieramt Derdingen als Forstamt (neuer Ordnung) verselbständigt. Dabei wurde wieder Sternenfels als Forstamtssitz eingerichtet. Mit dem Aufbau der Landesverwaltung nach 1945 wurde das Forstamt Sternenfels der Forstdirektion Nordwürttemberg (mit 1.10.1973 Forstdirektion Stuttgart) eingegliedert. Im Jahre 1974 kam Sternenfels zur Forstdirektion Karlsruhe; ein Jahr später - 1975 - wurde das Forstamt aufgelöst. Die im vorliegenden Findbuch erfaßten Akten stammen aus einer Aktenablieferung des Forstamtes Maulbronn vom 25.10. 1990, aus der sie als eigenständige Provenienz herausgelöst wurden. Die Verzeichnung und Verpackung des Bestandes erfolgte durch die Archivinspektoranwärterinnen Daniela Deckwart und Katja Hoffmann im Rahmen der praktischen Ausbildung für den gehobenen Archivdienst unter Anleitung der Unterzeichnenden, die auch die Abschlußarbeiten besorgte. Die Reinschrift des Findmittels fertigte Frau Hildegard Aufderklamm. Die Akten umfassen eine Laufzeit von 1806 bis 1947. Ihre Gliederung erfolgte in Anlehnung an den Aktenplan der Forstverwaltung von 1903. Weitere Akten des Reviers Sternenfels bzw. Derdingen befinden sich im Bestand F 105 I Forstamt a.O. Bönnigheim. Der Bestand FL 605/70 umfaßt 72 Archivalieneinheiten in 1,8 lfd. Metern. Ludwigsburg, im Januar 1991 Dr. Nicole Bickhoff-Böttcher
Im Zuge der Neuorganisation der Forstverwaltung wurde das nach der Auflösung des Forstamtes a.O. Bönnigheim 1888 dem Forstamt n.O. zugeteilte Revier Derdingen am 1.4.1902 verselbständigt und Sternenfels wurde als Forstamtssitz eingerichtet.
Der Bestand ist in zwei Ablieferungen 1990 und 1992 im Staatsarchiv Ludwigsburg eingekommen und enthält Verwaltungsakten sowie Akten über den Wirtschaftsbetrieb in den Waldungen, über die Forst- und Jagdpolizei sowie über das Steuerwesen.
Vorbemerkung: Das Forstamt neuer Ordnung Sternenfels ging aus der Hut bzw. (ab 1818) dem Revier Sternenfels hervor. Die Hut Sternenfels gehörte seit 1806 zum Oberforstamt Stromberg, das seinen Dienstsitz zunächst von 1806 bis 1828 in Großsachsenheim und von 1828 bis 1888 in Bönnigheim hatte und daraufhin in Forstamt (a.O.) Bönnigheim umbenannt wurde. Sitz des Reviers Sternenfels war seit 1854 Derdingen; daher erfolgte am 22. September 1863, dem Dienstsitz des Revierförsters entsprechend, die Umbenennung in Revier Derdingen. Am 22. Februar 1888 wurde das Forstamt Bönnigheim aufgelöst und das Revier Derdingen dem Forstamt Leonberg zugeteilt. Nach dessen Auflösung im Zuge der Neuorganisation der Forstverwaltung zum 1. April 1902 wurde das Revieramt Derdingen als Forstamt (neuer Ordnung) verselbständigt. Dabei wurde wieder Sternenfels als Forstamtssitz eingerichtet. Mit dem Aufbau der Landesverwaltung nach 1945 wurde das Forstamt Sternenfels der Forstdirektion Nordwürttemberg (mit 1.10.1973 Forstdirektion Stuttgart) eingegliedert. Im Jahre 1974 kam Sternenfels zur Forstdirektion Karlsruhe; ein Jahr später - 1975 - wurde das Forstamt aufgelöst. Die im vorliegenden Findbuch erfaßten Akten stammen aus einer Aktenablieferung des Forstamtes Maulbronn vom 25.10. 1990, aus der sie als eigenständige Provenienz herausgelöst wurden. Die Verzeichnung und Verpackung des Bestandes erfolgte durch die Archivinspektoranwärterinnen Daniela Deckwart und Katja Hoffmann im Rahmen der praktischen Ausbildung für den gehobenen Archivdienst unter Anleitung der Unterzeichnenden, die auch die Abschlußarbeiten besorgte. Die Reinschrift des Findmittels fertigte Frau Hildegard Aufderklamm. Die Akten umfassen eine Laufzeit von 1806 bis 1947. Ihre Gliederung erfolgte in Anlehnung an den Aktenplan der Forstverwaltung von 1903. Weitere Akten des Reviers Sternenfels bzw. Derdingen befinden sich im Bestand F 105 I Forstamt a.O. Bönnigheim. Der Bestand FL 605/70 umfaßt 72 Archivalieneinheiten in 1,8 lfd. Metern. Ludwigsburg, im Januar 1991 Dr. Nicole Bickhoff-Böttcher
72 Büschel (1,9 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET
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- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
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