Kläger: Philip (Alberts Sohn) Schreiber, Johann Rudolph Schreiber und Matthias Jacob Ölckers in Hamburg als Bevollmächtigter des Jonas Schreiber in Minden (Kläger). (3) Lt. Johann Henrich Rassow in Hamburg (Beklagter) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1752) restitutionis in integrum, nunc (1758) revisionis, nunc (1764) mandati de exequendo, nunc (1764) appellationis secundae, nunc (1766) appellationis tertiae; Zulassung zum Armenrecht, Ablehnung eines Zeugnisses zum ewigen Gedächtnis und Kautionsleistung des Beklagten in einem Streit unter den Erben des Philip Schreiber, Kaufmann und Bürger zu Hamburg, um die Gültigkeit des Testamentes des Erblassers und um die Auszahlung von Erbgeldern und Legaten.
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Kläger: Philip (Alberts Sohn) Schreiber, Johann Rudolph Schreiber und Matthias Jacob Ölckers in Hamburg als Bevollmächtigter des Jonas Schreiber in Minden (Kläger). (3) Lt. Johann Henrich Rassow in Hamburg (Beklagter) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1752) restitutionis in integrum, nunc (1758) revisionis, nunc (1764) mandati de exequendo, nunc (1764) appellationis secundae, nunc (1766) appellationis tertiae; Zulassung zum Armenrecht, Ablehnung eines Zeugnisses zum ewigen Gedächtnis und Kautionsleistung des Beklagten in einem Streit unter den Erben des Philip Schreiber, Kaufmann und Bürger zu Hamburg, um die Gültigkeit des Testamentes des Erblassers und um die Auszahlung von Erbgeldern und Legaten.
211-2_S 49 Teil 4
S 3464
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> S
1694,1718-1776
Enthält u.a.: (4) Kläger: Dr. Johann Albert Ruland (1752). Dr. Johann Hermann Scheurer (1765). Lt. Jacob Loskant (1775). Beklagte: Lt. Lucas Andreas von Bostell (1752). Johann Wilhelm Feyerlein, Notar (1757). Dr. Christian Jacob von Zwierlein (1766). Nebenbeklagter: Lt. Lucas Andreas von Bostell.- Instanzen: 1. Obergericht 1750. 2. Reichskammergericht (1752-1776).- Darin: Vertrag von 1694 über die Abteilung der Kinder aus der Ehe der Margaretha (Sara), geborene Do(h)msen, mit dem verstorbenen Johann Nen(n)dorp; Ehezärter von 1718 zwischen Philip Schreiber und der Witwe Margaretha Nenndorp in Minden; Ehezärter von 1721 zwischen Abraham Schreiber und der Witwe Margaretha Nenndorp in Minden; Ehezärter von 1721 zwischen Abraham Schreiber und Dorothea Schreiber, Tochter aus der ersten Ehe des Philip Schreiber; Kontokorrent, Auszüge aus den Geschäftsbüchern und Aufstellungen über die Forderungen des Philip Schreiber gegen Abraham Schreiber aus der Zeit 1720-1737; Aktenstücke aus anderen Prozessen der Prozessbeteiligten in Hamburg 1725-1753 (passim); Vergleich von 1746 zwischen Philip Schreiber und den Kindern des Dr. Heinrich Hamelow, Bürgermeister der Stadt Schleswig; Testament von 1746 des Philip Schreiber sowie eine Erbschafts-Bilanz und Auszüge aus dem Nachlaß-Inventar über Schmuck und Juwelen; Vertrag von 1747 über die Vermietung einer Kurie durch Johann Jacob vom Holtze, Domherr, an den Beklagten; Quitttungen über den Emfang von Rentenzahlungen 1747-1748; Vergleich von 1748 zwischen Philip und Abraham Schreiber sowie eine entsprechende Obligation des Philip (Alberts Sohn) Schreiber; gutachterliche Aussage von 1751 über die im Gutsbezirk Wandsbek übliche Testamentsformel in Bezug auf Erbgüter; Attest von 1752 des Maklers Paridom Stiller über die Grundstücksgeschäfte des Philip Schreiber; Gutachten von Schreibmeistern und Berechnungen von Buchhaltern 1753, 1755 und 1764; Vergleich von 1765 zwischen Johann Rudolph Schreiber und dem Beklagten sowie eine entsprechende "litis renunciatio"; "Schema genealogicum" der Familie Schreiber; Auszüge aus dem Mindener Stadtrecht; Rat- und Bürgerschluss von 1733 über die Berücksichtigung der Erbgüter in Erbschaftsfällen (gedruckt).
Archivale
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
07.03.2025, 11:58 AM CET