Kläger: Johann Moller, Domherr zu Hamburg, als Vormund der Kinder Johann und Catharina Moller aus seiner ersten Ehe mit Anna Oldehorst in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Diederich von Eitzen, Ratsherr, Daniel von Eitzen, Albert Hackmann (der Jüngere) und Heinrich von Spreckelsen, Bürger zu Hamburg, sämtlich als Erben des Bürgermeisters Albert Hackmann in Hamburg (Beklagte).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit des Reichskammergerichtes und schriftliche Prozessführung in einem Streit um die ohne Bestellung von Vormündern vollzogene Abteilung der Kinder aus der ersten Ehe der Catharina Thode mit dem Kaufmann Franz Oldehorst vor ihrer Heirat mit dem späteren Bürgermeister Albert Hackmann und um entsprechende Erbschaftsforderungen der Kläger gegen die Beklagten
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Kläger: Johann Moller, Domherr zu Hamburg, als Vormund der Kinder Johann und Catharina Moller aus seiner ersten Ehe mit Anna Oldehorst in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Diederich von Eitzen, Ratsherr, Daniel von Eitzen, Albert Hackmann (der Jüngere) und Heinrich von Spreckelsen, Bürger zu Hamburg, sämtlich als Erben des Bürgermeisters Albert Hackmann in Hamburg (Beklagte).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit des Reichskammergerichtes und schriftliche Prozessführung in einem Streit um die ohne Bestellung von Vormündern vollzogene Abteilung der Kinder aus der ersten Ehe der Catharina Thode mit dem Kaufmann Franz Oldehorst vor ihrer Heirat mit dem späteren Bürgermeister Albert Hackmann und um entsprechende Erbschaftsforderungen der Kläger gegen die Beklagten
211-2_M 76
M 4037
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> M
1582-1584
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Augspurger (1582), Dr. Johann Jacob Kremer (1582). Beklagte: Dr. (Bernhard) Kühorn (1582), Dr. Johann Gödelmann (1582).- Instanzen: 1. (Rat 1581). 2. Reichskammergericht 1582-1584.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11271 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ