Akten des Landgrafen Philipp: Vertragsurkunden. (1528 Entwurf und Ausf., 1530 Ausf.) Schreiben des dänischen Kanzlers Wolf v. Utenhofen. Briefwechsel mit König Friedrich I. von Dänemark, Herzog zu Schleswig-Holstein. Schreiben von Nikel v. Minkwitz, Graf Albrecht von Mansfeld und Jakob v. Taubenheim. Notizzettel. Instruktion für Georg v.d. Malsburg. Dessen Bericht. Schreiben an Herzog Otto von Braunschweig-Lüneburg. Chiffernschlüssel. (Noch 1537 im Gebrauch.)
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Akten des Landgrafen Philipp: Vertragsurkunden. (1528 Entwurf und Ausf., 1530 Ausf.) Schreiben des dänischen Kanzlers Wolf v. Utenhofen. Briefwechsel mit König Friedrich I. von Dänemark, Herzog zu Schleswig-Holstein. Schreiben von Nikel v. Minkwitz, Graf Albrecht von Mansfeld und Jakob v. Taubenheim. Notizzettel. Instruktion für Georg v.d. Malsburg. Dessen Bericht. Schreiben an Herzog Otto von Braunschweig-Lüneburg. Chiffernschlüssel. (Noch 1537 im Gebrauch.)
3, 1747
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.21 Dänemark
1528 - März 1531
Enthält: 1528 März, April. Abfertigung des Landgrafen an den König s. Abt. Sachsen, Ernest. Linie. [Zu Gottorp] auf 6 Jahre geschlossenes Verteidigungsbündnis zwischen dem Landgrafen und dem König Friedrich von Dänemark. Die Entsendung des dänischen Kanzlers Wolf v. Utenhofen zu weiteren Verhandlungen nach Hessen und Frankreich wegen der Reise des Königs in sein Reich wieder aufgegeben, statt dessen der Rat Peter Schwabe an den Landgrafen geschickt und durch diesen ein Chiffernalphabet übersandt. Verhandlungen mit Herzog Heinrich von Mecklenburg wegen der mit dem Landgrafen zu Lübeck verhandelten Sache, ferner mit Pommern. Die Gemahlin des Kurfürsten Joachim von ihrem Manne fort. Hans v. Kitzscher, ein Schwestersohn Utenhofens, von diesem als Kopist für die hessische Kanzlei empfohlen
Enthält: April, Mai. Ansetzung eines Tags nach Lüneburg zu Verhandlungen mit Martin v. Waldenfels über seine Mitwirkung am Kriege gegen Kurbrandenburg. Die dänische vertragsmäßige Hilfe von Hessen erbeten, ferner ein berühmter Fußknechthauptmann Heyderstorff. Johann Rantzau und Eiwe Reventlo zum Abschluß der Kriegspläne gegen Brandenburg von Dänemark abgefertigt. Die Verhandlungen mit Pommern durch die Abwesenheit des Herzogs gestört, aussichtsvolle Verhandlungen mit Lübeck, Hamburg und Polen noch beabsichtigt. Eine Instruktion an Nikel v. Minkwitz gesandt zu einer Reise im Auftrage des Landgrafen noch vor dem nach Lüneburg angesetzten Tage. Unterredung zwischen Minkwitz und Jakob v. Taubenheim über die Instruktion auf dem Tage zu Magdeburg. Bericht des Grafen Albrecht von Mansfeld über den fruchtlosen Ausgang dieses Tages wegen des Ausbleibens der dänischen Räte. Abreise des Jakob v. Taubenheim mit Martin v. Waldenfels nach Uelzen, um dort mit dem Dänen Eiwe v. Reventlo zu verhandeln und den Beginn des Kriegszuges für den 21. Juni zu verabreden, insbesondere aber um die Zusendung der Reisigen und des Hauptmanns Heyderstorff zu erbitten. Statt des letzteren ein vom Herzog von Preußen bestellter Oberst Ernst v. Rechenberg von Taubenheim empfohlen. Ruprecht Pruner von König Friedrich zur Stelle eines Feld- oder Musterschreibers empfohlen. Die für den Landgrafen bestimmten 400 dänischen Reiter nach Segeburg zur Musterung beschieden, Ersuchen Dänemarks, für ihren ungehinderten Durchzug zu sorgen
Enthält: [Juni]. Der Marschall [Hermann v.d. Malsburg] an den König von Dänemark geschickt, um über den Ausgang der Packschen Händel zu berichten und weitere Bündnispläne insbesondere gegenüber den Rüstungen Kurbrandenburgs zu besprechen
Enthält: [November]. Bei der drohenden Haltung des Schwäbischen Bundes Dänemark daran erinnert, seine Bündnishilfe bereit zu halten
Enthält: 1529 März. Vergebliche hessische Interzession für Herzog Albrecht von Mecklenburg, dem ein an der dänischen Küste gestrandetes Floß von den Dänen auf Grund eines alten Rechtes genommen worden ist. Feindschaft zwischen Albrecht und König Friedrich
Enthält: 1529 November. Die von Hessen ohne dringenden Grund erbetenen 400 Reiter von Dänemark unter Hinweis auf die großen Schwierigkeiten aller Rüstungen im Reiche abgelehnt
Enthält: 1530 Februar. Fürbitte des Landgrafen für den Herzog Magnus von Lauenburg in dessen Grenzirrungen mit Dänemark. Warnung an König Friedrich vor den Kriegsplänen und Rüstungen seines Gegners Christian, Mahnung zu Gegenmaßregeln und zur Aussöhnung mit dem Herzog Otto von Lüneburg. Aufforderung Friedrichs an die deutschen Protestanten, auf ihrer Hut zu sein, und an Philipp, ihm auf Ersuchen die Bündnishilfe zu schicken
Enthält: März. Kundschaft über die Rüstungen gegen König Friedrich, ein Darlehen ihm vom Landgrafen angeboten
Enthält: April. Bündnis zu Gottorp zwischen Philipp und König Friedrich zur Wiedereinsetzung des Herzogs Ulrich von Württemberg
Enthält: Juli. Bericht des Marschalls Hermann v.d. Malsburg über seine Reise nach Dänemark wegen des geplanten württembergischen Zuges und wegen einer Friedensvermittlung zwischen König Friedrich und seinem Gegner Christian
Enthält: September. Briefliche Begrüßung Philipps durch den König mit der Bitte um Nachrichten, insbesondere vom Reichstage
Enthält: 1531 März. Fürbitte des Königs für seinen Kleinschmied Hans Spar, diesem von seinen Schulden in Hessen nachzulassen
Enthält: April, Mai. Ansetzung eines Tags nach Lüneburg zu Verhandlungen mit Martin v. Waldenfels über seine Mitwirkung am Kriege gegen Kurbrandenburg. Die dänische vertragsmäßige Hilfe von Hessen erbeten, ferner ein berühmter Fußknechthauptmann Heyderstorff. Johann Rantzau und Eiwe Reventlo zum Abschluß der Kriegspläne gegen Brandenburg von Dänemark abgefertigt. Die Verhandlungen mit Pommern durch die Abwesenheit des Herzogs gestört, aussichtsvolle Verhandlungen mit Lübeck, Hamburg und Polen noch beabsichtigt. Eine Instruktion an Nikel v. Minkwitz gesandt zu einer Reise im Auftrage des Landgrafen noch vor dem nach Lüneburg angesetzten Tage. Unterredung zwischen Minkwitz und Jakob v. Taubenheim über die Instruktion auf dem Tage zu Magdeburg. Bericht des Grafen Albrecht von Mansfeld über den fruchtlosen Ausgang dieses Tages wegen des Ausbleibens der dänischen Räte. Abreise des Jakob v. Taubenheim mit Martin v. Waldenfels nach Uelzen, um dort mit dem Dänen Eiwe v. Reventlo zu verhandeln und den Beginn des Kriegszuges für den 21. Juni zu verabreden, insbesondere aber um die Zusendung der Reisigen und des Hauptmanns Heyderstorff zu erbitten. Statt des letzteren ein vom Herzog von Preußen bestellter Oberst Ernst v. Rechenberg von Taubenheim empfohlen. Ruprecht Pruner von König Friedrich zur Stelle eines Feld- oder Musterschreibers empfohlen. Die für den Landgrafen bestimmten 400 dänischen Reiter nach Segeburg zur Musterung beschieden, Ersuchen Dänemarks, für ihren ungehinderten Durchzug zu sorgen
Enthält: [Juni]. Der Marschall [Hermann v.d. Malsburg] an den König von Dänemark geschickt, um über den Ausgang der Packschen Händel zu berichten und weitere Bündnispläne insbesondere gegenüber den Rüstungen Kurbrandenburgs zu besprechen
Enthält: [November]. Bei der drohenden Haltung des Schwäbischen Bundes Dänemark daran erinnert, seine Bündnishilfe bereit zu halten
Enthält: 1529 März. Vergebliche hessische Interzession für Herzog Albrecht von Mecklenburg, dem ein an der dänischen Küste gestrandetes Floß von den Dänen auf Grund eines alten Rechtes genommen worden ist. Feindschaft zwischen Albrecht und König Friedrich
Enthält: 1529 November. Die von Hessen ohne dringenden Grund erbetenen 400 Reiter von Dänemark unter Hinweis auf die großen Schwierigkeiten aller Rüstungen im Reiche abgelehnt
Enthält: 1530 Februar. Fürbitte des Landgrafen für den Herzog Magnus von Lauenburg in dessen Grenzirrungen mit Dänemark. Warnung an König Friedrich vor den Kriegsplänen und Rüstungen seines Gegners Christian, Mahnung zu Gegenmaßregeln und zur Aussöhnung mit dem Herzog Otto von Lüneburg. Aufforderung Friedrichs an die deutschen Protestanten, auf ihrer Hut zu sein, und an Philipp, ihm auf Ersuchen die Bündnishilfe zu schicken
Enthält: März. Kundschaft über die Rüstungen gegen König Friedrich, ein Darlehen ihm vom Landgrafen angeboten
Enthält: April. Bündnis zu Gottorp zwischen Philipp und König Friedrich zur Wiedereinsetzung des Herzogs Ulrich von Württemberg
Enthält: Juli. Bericht des Marschalls Hermann v.d. Malsburg über seine Reise nach Dänemark wegen des geplanten württembergischen Zuges und wegen einer Friedensvermittlung zwischen König Friedrich und seinem Gegner Christian
Enthält: September. Briefliche Begrüßung Philipps durch den König mit der Bitte um Nachrichten, insbesondere vom Reichstage
Enthält: 1531 März. Fürbitte des Königs für seinen Kleinschmied Hans Spar, diesem von seinen Schulden in Hessen nachzulassen
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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10.06.2025, 09:13 MESZ
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