Klage der Katharina, Witwe Becker Ciryakus Hense gen. Robers und ihrer Söhne Kaspar, Dietrich und Mathias Hense ./. Ruth, Witwe Johan Hense, jetzt Frau Swinmetteler(-messeler?) Friedrich Heimckinck und deren minderjährigem Sohn Peter Hense, wohnhaft bei der alten Scharne. Ciriakus Hense hat seinem Bruder Johan, dem Mann der Beklagten, Geld geliehen, Holz geliefert und als Bürge dessen Schulden bezahlt. Johan hatte ihn dafür die Einnahmen aus seinen Gademen am Kreuzthor abgetreten. Der Streit betrifft die Höhe dieser Einnahmen.
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Klage der Katharina, Witwe Becker Ciryakus Hense gen. Robers und ihrer Söhne Kaspar, Dietrich und Mathias Hense ./. Ruth, Witwe Johan Hense, jetzt Frau Swinmetteler(-messeler?) Friedrich Heimckinck und deren minderjährigem Sohn Peter Hense, wohnhaft bei der alten Scharne. Ciriakus Hense hat seinem Bruder Johan, dem Mann der Beklagten, Geld geliehen, Holz geliefert und als Bürge dessen Schulden bezahlt. Johan hatte ihn dafür die Einnahmen aus seinen Gademen am Kreuzthor abgetreten. Der Streit betrifft die Höhe dieser Einnahmen.
B-C Civ, 1376
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1501-1600
1588 - 1599
Enthält: Als Zeugen werden vernommen: 1. Katharina Delsdorffs, Witwe Dietrich von Unna, jetzt Frau Bertold Hülsman; 2. Stroetschnider Johan Roling; 3. Arbeiter Berndt Hecker; 4. Frau Margarete Dickhoff; 5. Margarete Christoffers; 6. Anna thom Hoikenkamp. Erwähnt werden Katharina zum Posten, Frau Bernard Edeling; Johan ton Bothorn; Jost Bergman; Johan Ostman; Dietrich Möller; Jeronimus Buck; Witwe Franz Holter, jetzt Frau Lic. Otterstedde; Zimmermann Johan Drerop; die Ratsherrn Christoffer Hofflinger, Henrich Korler und Johan Bisping zu Kükelinck; Prokurator Dietrich Seveker; die Notare Abraham Redeker und Henrich Bömken.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:25 MEZ