Herrlichkeit Oldersum (Bestand)
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NLA AU, Rep. 28 - neu
Nds. Landesarchiv, Abt. Aurich (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.1 Staatliche Aktenbestände >> 1.1.2 Herrlichkeiten, Ämter und Landkreise (bis 1945)
1661-1820
Bestandsgeschichte: Zu den größeren Herrlichkeiten Ostfrieslands zählte die Herrlichkeit Oldersum, die nach einer wechselvollen Besitzgeschichte 1631 durch Friedrich Freiherr von Schwarzenberg und Hohenlandsberg an die Stadt Emden verkauft wurde. Die Herrlichkeit Oldersum umfasste Rorichum, Simonswolde, Tergast und Gandersum und Petkumer Möncke.
Im Bestand Rep. 28 (alt), Landratsamt Emden, befanden sich nur rund 70 Akten, die als Provenienz die Verwaltungsgerichtsbarkeit von Oldersum hatten. Die älteren Akten sind im Stadtarchiv Emden zu suchen. Ein anderer Teil der zivilen Gerichtsbarkeit der Herrlichkeit ist im Bestand Rep. 124, Amtsgericht Emden, (siehe Vorwort Rep. 124) verzeichnet.
In der preußischen Zeit wurden die die Herrlichkeiten Oldersum und Petkum häufig durch gemeinsame Gerichtsverwalter/Amtmänner verwaltet, wodurch eine exakte provenienzgerechte Trennung erschwert wird.
Nach der Abtretung Ostfrieslands an das Kgr. Hannover wurde Oldersum eine Gemeinde des Amtes Emden.
Auf Grund der geringen Menge der Akten wurde bisland auf die Erstellung von Indices weitgehend verzichtet.
Literatur:
Angelika Boden, Die Armen-Arbeits- und Versorgungsanstalt zu Oldersum : Hausarbeit zum Thema Historische
Entwicklung der Wohlfahrt in ostfriesischen Dörfern im 19. Jahrhundert , Hausarbeit, Emden 2000.
Klaus Euhausen, Die jüdischen Familien in Oldersum : [Dokumentation zu Veröffentlichung]; Grabsteine
Oldersumer Juden auf dem jüdischen Friedhof in Emden, überarb. Fassung eines kop. Maschinenskriptes, Berlin, 1995.
Herbert Kannegieter, Oldersum, Eigenverlag, Emden 1987
Herbert Kannegieter, Das Schulwesen Oldersums, Maschinenskript, Oldersum, [1983].
Aurich, Januar 2008 Hennings
Bestandsgeschichte:
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Im Bestand Rep. 28 (alt), Landratsamt Emden, befanden sich nur rund 70 Akten, die als Provenienz die Verwaltungsgerichtsbarkeit von Oldersum hatten. Die älteren Akten sind im Stadtarchiv Emden zu suchen. Ein anderer Teil der zivilen Gerichtsbarkeit der Herrlichkeit ist im Bestand Rep. 124, Amtsgericht Emden, (siehe Vorwort Rep. 124) verzeichnet.
In der preußischen Zeit wurden die die Herrlichkeiten Oldersum und Petkum häufig durch gemeinsame Gerichtsverwalter/Amtmänner verwaltet, wodurch eine exakte provenienzgerechte Trennung erschwert wird.
Nach der Abtretung Ostfrieslands an das Kgr. Hannover wurde Oldersum eine Gemeinde des Amtes Emden.
Auf Grund der geringen Menge der Akten wurde bisland auf die Erstellung von Indices weitgehend verzichtet.
Literatur:
Angelika Boden, Die Armen-Arbeits- und Versorgungsanstalt zu Oldersum : Hausarbeit zum Thema Historische
Entwicklung der Wohlfahrt in ostfriesischen Dörfern im 19. Jahrhundert , Hausarbeit, Emden 2000.
Klaus Euhausen, Die jüdischen Familien in Oldersum : [Dokumentation zu Veröffentlichung]; Grabsteine
Oldersumer Juden auf dem jüdischen Friedhof in Emden, überarb. Fassung eines kop. Maschinenskriptes, Berlin, 1995.
Herbert Kannegieter, Oldersum, Eigenverlag, Emden 1987
Herbert Kannegieter, Das Schulwesen Oldersums, Maschinenskript, Oldersum, [1983].
Aurich, Januar 2008 Hennings
Bestandsgeschichte:
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:33 MESZ