Propst Cunrat und der Konvent von St. Zeen [in Bad Reichenhall] vertauschen eine Taferne, auf der Peter der Weiss sitzt, und ein Gut mit Schmiede, das Hanns Spitzeisen inne hat, beide in Pettingen (1) im Haldenberger (2) Gericht mit [genannten] Abgaben an Dompropst Johann, Dekan Eberhard und das Domkapitel Salzburg. Die beiden Güter sind freies Eigen des Stifts und zu Freistift vergeben. Die Einkünfte gingen an den Pfarrer von Petting, der die Güter bisher besetzt und jährlich gestiftet hatte. St. Zeno erhält dafür vom Domkapitel das freieigene halbe Gut zu Hag (3) in dem Misenpach (4) im Trawnstayner (5) Gericht, auf dem Hainz Hager zu Freistift sitzt, mit [genannten] Einkünften. Als Entschädigung für die Gültausfälle des Pfarrers und der Pfarrkirche in Petting hinterlegt St. Zeno 30 Pfund Pfennige bei Abt Johann von St. Peter [in Salzburg], wovon jährliche Gülten im Wert von einem Pfund Pfennig gekauft werden sollen. Empfänger: Salzburg: Domkapitel. Siegler: S1: Reichenhall, St. Zeno, Propst Konrad. S2: Reichenhall, St. Zeno, Konvent

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Bayerisches Hauptstaatsarchiv