In drei ungebotenen Dingen "des jars [...] dusint vierhundirt und acht", 1) Mittwoch nach dem 18.Tag [18.1.], 2) Mittwoch nach Quasimidogeniti [25.4.] und 3) Mittwoch nach Johanni B. [27.6.], vor Schultheiß Peder, legt Herr Johan Treyse, Vikar zu St. Peter, das erste und zweite, dann - nach dessen Tod - Johannes von Ziegenhan als Vertreter von St. Peter das dritte Gebot auf das Haus (vormals Backhaus) hinder dem goldenen Krebs auf dem Dietmarkt, für 30 Schilling versessenen Zinses, fällig je zur Hälfte auf Johanni B. und Ev. Nur das dritte Gebot wird verantwortet und deshalb gestreckt auf den nächsten Samstag [30.6.]. An diesem Tage, vor dem Schultheiß, erfolgt kein Einspruch mehr.
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In drei ungebotenen Dingen "des jars [...] dusint vierhundirt und acht", 1) Mittwoch nach dem 18.Tag [18.1.], 2) Mittwoch nach Quasimidogeniti [25.4.] und 3) Mittwoch nach Johanni B. [27.6.], vor Schultheiß Peder, legt Herr Johan Treyse, Vikar zu St. Peter, das erste und zweite, dann - nach dessen Tod - Johannes von Ziegenhan als Vertreter von St. Peter das dritte Gebot auf das Haus (vormals Backhaus) hinder dem goldenen Krebs auf dem Dietmarkt, für 30 Schilling versessenen Zinses, fällig je zur Hälfte auf Johanni B. und Ev. Nur das dritte Gebot wird verantwortet und deshalb gestreckt auf den nächsten Samstag [30.6.]. An diesem Tage, vor dem Schultheiß, erfolgt kein Einspruch mehr.
U / 1408 Juni 30 / II (in U / 1408 Juli 7)
(Gr)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
30.06.1408
St. Peter Mainz
Enthalten in der Eidbesagung 1408 Juli 7. Nach Rückvermerk 16. Jh. ging der Zins "de domo theolonarii".
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:29 MESZ