Johann Moll von Pfuhl ("Phu/o/l") [Stadt Neu-Ulm] verkauft dem Ulmer Bürger Peter Stöbenhaber einen jährlichen Zins von 1 rheinischen Gulden, der am 11. November ("vff sant Martins tag") zu entrichten ist. Dieser gefällt als Afterzins von seiner Selde in Pfuhl, die der von Konrad Kun gekauft hat, sowie von einem Acker dort an dem Kirchstieg neben Äckern des Schäler und des Johann Märlin. Von der Selde sind außerdem jährlich 7,5 Schilling Heller an das Sammlungskloster ("den frowen in der Samnung") in Ulm [abgegangen, Bereich Frauenstraße 22-26] und 1 rheinischer Gulden und 7 Schilling Heller sowie 6 Herbsthühner an Peter Stöbenhaber zu entrichten. Dafür hat ihm der Käufer 20 rheinische Gulden bezahlt. Dem Verkäufer und seinen Erben steht das Recht zu, den verkauften Zins um die ihnen dafür bezahlte Summe wieder abzulösen.