Hans Enßlin d.Ä., Bürger zu Gmünd, verkauft an seinen Mitbürger Reinbolt Funck seine Hälfte der Mühle zu Gmünd, genannt die Überschlag, bei der neuen Badstube hinter der Judenstube und zunächst bei der Stadtringmauer gelegen, Lehen der Schenken Herrn zu Limpurg, sowie seine Hälfte des neuen Hauses zunächst an der Mühle und sein Drittel der Haldenwengin genannten Wiese um 470 Gulden rheinisch und setzt zu Bürgen seinen Bruder Wilhelm Enßlin und seinen Schwestermann Peter Ahelfinger, Bürger zu Gmünd.
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Hans Enßlin d.Ä., Bürger zu Gmünd, verkauft an seinen Mitbürger Reinbolt Funck seine Hälfte der Mühle zu Gmünd, genannt die Überschlag, bei der neuen Badstube hinter der Judenstube und zunächst bei der Stadtringmauer gelegen, Lehen der Schenken Herrn zu Limpurg, sowie seine Hälfte des neuen Hauses zunächst an der Mühle und sein Drittel der Haldenwengin genannten Wiese um 470 Gulden rheinisch und setzt zu Bürgen seinen Bruder Wilhelm Enßlin und seinen Schwestermann Peter Ahelfinger, Bürger zu Gmünd.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 177 S U 1762
B 177 S Bü 390
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 177 S Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt
Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt >> 19. Einzelne Orte >> 19.109 Überschlagmühle
1439 April 9 (Donnerstag in der Osterwoche)
Urkunden
Aussteller: Hans Enßlin d.Ä., Bürger zu Gmünd
Siegler: Jordan Alwich, Richter zu Gmünd; Lorenz Liebermann, Richter zu Gmünd
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg. abg.
Siegler: Jordan Alwich, Richter zu Gmünd; Lorenz Liebermann, Richter zu Gmünd
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg. abg.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:37 MEZ
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