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Gräberfeld X, Ringvorlesung "Medizin im NS"("Eigene Arbeiten; Gräberfeld X")
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Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
Archivale
UAT 731/286
UAT 731/ Jürgen Peiffer (1922-2006), Nachlass
Jürgen Peiffer (1922-2006), Nachlass >> 2. Vom Nachlasser zur späteren Abgabe bestimmt (B) >> 2.5. Vortragsmanuskripte, Entwürfe und eigene Arbeiten (B IV,1-13ff.)
1977-1994
Enthält u.a.:
Korrespondenz von J. Peiffer u.a. mit:
- Kulturamt Tübingen, Eberhard Wolff, Adolf Theis, Ulrich Gottstein, Horst Möller, Peter Wenk, AG Medizin im NS Universität Frankfurt, Frank Unger, Winfried Roos, Heinz Faulstich, Wahl (Psychiatrisches Landeskrankenhaus Schussenried), Bundesarchiv Potsdam, Götz Aly, F.-W. Spaar, J. J. Martin, F. J. Radermecker, Knaape, Ernst Klee, Benno Müller-Hill, W. Schlote, E. Dahme, Marion Kazemi, Karl Balthasar, Gianriccardo Trabattoni, W. E. Seidelman, Lotte Fleischmann, Ilse Goldschmidt-Jaffé, Michael Shevell, R. Tölle, Christian Eggers, Otto M. Marx, G. S. Barolin (Ludwig-Boltzmann-Institut), Horst-Peter Wolff, W. Schultze, Christian Pross, Christoph Rubens, Hans Orthner, J.-E. Meyer, Käthe Casper, Rolf J. Lorenz, Hans-Peter Kröner, W. F. Kümmel, Dieter Langewiesche, Ralph Giordano, Benigna Schönhagen, Heinz M. Bleicher, U. Drews, H. Heimann, H. Ritter, Stiftung für Kunst und Wissenschaft der Württembergischen Hypothekenbank, M. Arnold, Walter Wuttke, Christa Ranz, Peter Bader, Hans Schadewald, Matthias Hansen
enthält u.a.
- zum Text auf der Informationstafel des Gräberfeld X (u.a. Peiffer an das Kulturamt, 16.10.1990)
- Faulstich zu seinem eigenen Verhältnis zu den Präparaten von NS-Opfern als junger Arzt (Faulstich an Peiffer, 21.9.1990)
- zu Scherer (u.a. Radermecker an Peiffer, 20.5.1990)
- ausführlicher Austausch u.a. zu Hallervorden und Spatz und über den Historiker Götz Aly und seine Veröffentlichungen zu v.a. Hallervorden (Spaar - Peiffer, u.a.10.4.1990)
- ausführlicher Schriftverkehr, u.a. Seidelmans Deutschlandreise 1991 betreffend (Seidelman - Peiffer, u.a. 1992; bei den Unterlagen zu Seidelman befindet sich ein Zettel, auf dem "verständigt 6.3." vermerkt wurde)
- Erwähnung von Ostertags Nachlass im Institut und der dort befindlichen Sektionsberichte aus Wittenau (Peiffer an Pross, undatiert)
- zu Hallervorden (Orthner - Peiffer, u.a. 18.12.1991)
- Korrespondenz mit den Autoren der Aufsätze zu den Vorträgen der Vorlesungsreihe "Medizin im Nationalsozialismus" und Adressensammlung für die Verschickung des Buches sowie Peiffers Briefe an diejenigen, denen er seine Gedenkrede zukommen lies (Peiffer u.a. an Langewiesche, Schönhagen, Giordano, u.a. 1991)
weitere Korrespondenz
- Adolf Theis - Geraldine A. Kenney-Wallace
- W. E. Seidelman - Wolfgang Hansenclever, Kaestner, Barthold C. Witte, Helmut Kohl, Walter Vogel, M. Arnold, Rolf Matthes, Henning L. von Hassell
enthält u.a.
- Seidelman zu geplanten Beerdigungen von NS-Opfer-Präparaten (u.a. Seidelman an Kohl, 11.10.1989)
Zeitungs- und Zeitschriftenartikel sowie Manuskripte u.a. zu folgenden Themengebieten (1988-1993)
- Ringvorlesung "Medizin im NS"
- Gedenkfeier für die NS-Opfer der Anatomie
- Rolle der Medizin im NS
- Gräberfeld X
- Fremdarbeiter in Kirchheim unter Teck
- Meinungen und Erwähnungen von Peiffers Veröffentlichung als Hg. "Menschenverachtung und Opportunismus"
- Grabschändung durch Neonazis auf dem Tübinger Gräberfeld X sowie dem jüdischen Friedhof Wankheim
- "Euthanasie" und Medizinethik
Material und Manuskripte zur Ringvorlesung
- zur Ringvorlesung von der Fachschaft Medizin veröffentlichte Übersichten zu den Vorträgen (Fachschaft Medizin Tübingen, WS 1988/89)
- Protokoll des Vortreffens der Referenten der Vorlesungsreihe "Medizin im NS" (1.6.1988)
Material und Manuskripte zur Gedenkfeier und der Kommission
- "Gedenkrede aus Anlass der Aufstellung eines Steines auf dem Gräberfeld X zum Gedenken an die Opfer nationalsozialistischer Gewalt und deren Nutzung durch die medizinische Wissenschaft (Peiffer, 1990)
- Bilder der Gedenktafel (Martin Birker, 1990)
- Stellungnahme des Anatomischen Instituts zum Abschlussbericht der Kommission (25.10.1989)
Veröffentlichungen und Manuskripte Peiffer
- "Neuropathology in the Third Reich" (Peiffer, 1991; englische Fassung der Gedenkrede; auch eine italienische Version findet sich in der Akte)
- Persönliche Erfahrungen ethischer Konfliktsituationen aus dem Gebiet der Neuropathologie (Peiffer, undatiert)
Sonstiges
- "Jahrgang 1924: Nichts gewußt - nichts gesagt! Wilna 1944" (Peter Wenk, undatiert)
- Lebenslauf und Auszüge aus G. Alys Inauguraldissertation (Aly, 1978)
- A long overdue funeral in Germany (Seidelman/Caplan, undatiert)
- Curriculum Vitae William Edward Seidelman (McMaster University, 1991)
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.