Wilhelm Kuche von Dornberg (Torenburg) verkauft seinen Anteil an den Gütern zu Nieder-Ramstadt, die er von Graf Johann v. Katzenelnbogen zu Lehen ...
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B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
1410 Januar 24
Ausfertigung Staatsarchiv Darmstadt, Nieder-Ramstadt. Beide Siegel ab.; Ziegenhainer Repertorium XIII fol. 208
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1410 sexta feria ante conversionem sancti Pauli
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wilhelm Kuche von Dornberg (Torenburg) verkauft seinen Anteil an den Gütern zu Nieder-Ramstadt, die er von Graf Johann v. Katzenelnbogen zu Lehen hat, an den Edelknecht (festen knecht) Heinrich Bach von Waschenbach und dessen Frau Metze für 50 schwere Gulden Frankfurter Wärung, über die er quittiert. Die Gülte ist jährlich 14 Tage vor bis nach Neujahr (iartage na Cristage) mit 50 Gulden wiederkäuflich. Die Käufer sollen an dem genannten Hof zu Nieder-Ramstadt nachweislich 16 Gulden verbauen. Haben sie den Hof danach noch solange uneingelöst inne, dass erneute Bauleistungen nötig werden, sollen sie von Wilhelm oder seinen Erben getragen werden. Entstehen über die Notwendigkeit dieser Bauarbeiten Meinungsverschiedenheiten zwischen ihnen, sollen von jeder Seite zwei oder drei Dorfleute bestellt werden, um zu entscheiden, was gemacht werden muss. Was sie bestimmen, müssen Heinrich und Metze bauen, doch sollen ihnen diese Bauauslagen ersetzt und auf die Schuldsumme geschlagen werden. Graf Johann v. Katzenelnbogen erteilt als Lehnsherr seine Zustimmung zu diesem Verkauf und siegelt gemeinsam mit dem Aussteller, der alle Bedingungen unverbrüchlich zu halten gelobt
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 2623; Teildruck: Baur, Hessische Urkunden IV, 35.; Regest: Wagner, Beiträge zur Geschichte erloschener adeliger Familien a) Bach von Waschenbach (zu 1416 Januar 19) Archiv für Hessische Geschichte 5 (1848) XI, 5
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wilhelm Kuche von Dornberg (Torenburg) verkauft seinen Anteil an den Gütern zu Nieder-Ramstadt, die er von Graf Johann v. Katzenelnbogen zu Lehen hat, an den Edelknecht (festen knecht) Heinrich Bach von Waschenbach und dessen Frau Metze für 50 schwere Gulden Frankfurter Wärung, über die er quittiert. Die Gülte ist jährlich 14 Tage vor bis nach Neujahr (iartage na Cristage) mit 50 Gulden wiederkäuflich. Die Käufer sollen an dem genannten Hof zu Nieder-Ramstadt nachweislich 16 Gulden verbauen. Haben sie den Hof danach noch solange uneingelöst inne, dass erneute Bauleistungen nötig werden, sollen sie von Wilhelm oder seinen Erben getragen werden. Entstehen über die Notwendigkeit dieser Bauarbeiten Meinungsverschiedenheiten zwischen ihnen, sollen von jeder Seite zwei oder drei Dorfleute bestellt werden, um zu entscheiden, was gemacht werden muss. Was sie bestimmen, müssen Heinrich und Metze bauen, doch sollen ihnen diese Bauauslagen ersetzt und auf die Schuldsumme geschlagen werden. Graf Johann v. Katzenelnbogen erteilt als Lehnsherr seine Zustimmung zu diesem Verkauf und siegelt gemeinsam mit dem Aussteller, der alle Bedingungen unverbrüchlich zu halten gelobt
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 2623; Teildruck: Baur, Hessische Urkunden IV, 35.; Regest: Wagner, Beiträge zur Geschichte erloschener adeliger Familien a) Bach von Waschenbach (zu 1416 Januar 19) Archiv für Hessische Geschichte 5 (1848) XI, 5
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ