W 002, 135
W 002 Manuskripte II
Manuskripte II
(1130, 1400-1779) 18. Jh. - Anfang 19. Jh.
Enthaeltvermerke: Enthält v.a.: Stiftung des Klosters durch den Erzbischof von Mainz, Adalbert I. von Saarbrücken (1130); Liste der Äbte, (1130-1486); Urkundenabschriften zum Güterbesitz des Klosters, (1400, 1421-1641); Weistum der Rechte von Kloster und Gemeinde Johannisberg, (1536); Verkauf des überschuldeten Klosters durch den Erzbischof von Mainz an den Abt zu Fulda, (1716); Vergleich zwischen dem Abt zu Fulda und der Gemeinde Johannisberg wegen der Johannisberger Heide,1728; Vergleich zwischen dem Abt zu Fulda und dem Stift S. Victor zu Mainz wegen des Zehnten und der Pfarrkompetenz zu Johannisberg, 1730; Vergleich zwischen dem Abt zu Fulda und der Gemeinde Johannisberg wegen der Schafhaltung, (1779); Protokoll des Generalhaingerichts zu Eltville wegen der Waldungen, (1769-1770); Kaiser Ferdinand III. bewilligt den Verkauf des Reichshofes zu Mechthildshausen [bei Idstein] durch den Landgrafen von Hessen-Darmstadt an den Reichspfennigmeister Hubert Bleymann, (1652); Bericht über den Reichshof Mechthildshausen, (1723)
Sammlungsregistraturbildner
Sachakte
Saarbrücken
Bleymann, Hubert
Ferdinand III., Kaiser
Johannisberg
Rheingau
Fulda,
Mainz
Eltville
Mechthildshausen
Hessen-Darmstadt
Johannisberger Heide,
Weistum
Schafhaltung,
Generalhaingerichts
Reichspfennigmeister
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:47 MEZ
Namensnennung 4.0 International