Beilstein W (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 317
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Topographische Auslesebestände und Bezirksbehörden >> Oberämter, Kellereien und Geistliche Verwaltungen >> Altensteig - Güglingen
1462, 1500-1816
Überlieferungsgeschichte
Der Ort Beilstein entstand in der Umgebung einer gleichnamigen Burg und wird erstmals 1245 erwähnt. Im Jahr 1304 gelangte der Ort erstmals an Württemberg und ist seitdem als Stadt nachweisbar. Nach einem Zwischenspiel der Grafen von Asperg wurde Beilstein um 1350 endgültig württembergisch. Im frühen 15. Jahrhundert stieg die Stadt zum Amtssitz auf. Zum Amt Beilstein gehörten der Marktflecken Oberstenfeld sowie die Dörfer und Weiler Auenstein, Etzlenswenden, Farnersberg, Gronau, Helfenberg, Nassach, Kurzach, Oberheinriet, Prevorst, Stocksberg, Unterheinriet und Vorhof. Nach der Gründung des Königreichs Württemberg stieg Beilstein vorrübergehend zum Oberamt auf, was mit der Einverleibung der Orte des Amtes Bottwar einherging. Bereits 1810 erfolgte jedoch die Auflösung des Oberamts Beilstein und die Eingliederung ins Oberamt Marbach. Seit 1938 gehört Beilstein zum Landkreis Heilbronn, einige frühere Amtsorte gehören heute zum Landkreis Ludwigsburg.
Inhalt und Bewertung
Urkunden vor 1300 liegen vom Amt Beilstein nicht vor. Die Urkunden von 1301-1500 betr. Beilstein W. sind bei den Württembergische Regesten unter den Signaturen A 602 Nr. 6914-6942 verzeichnet und hier nicht aufgenommen (Pg. Urkunden). Im Verlagerungsort Heimsheim sind 1945/46 einzelne Urkunden und Aktenfaszikel während der Besetzung durch die Franzosen verloren gegangen (vgl. E 61 Bü 497). Sie sind in diesem Repertorium nicht mehr aufgenommen. Aus Heimsheim sind 1971 mit Tgb. Nr. 6377 von A 317 U 8 a - g, 21 - 23 und Bü 20 zurückgekommen (Vermerk von Christine Bührlen-Grabinger).
Das handschriftliche Repertorium von K. O. Müller aus den Jahren 1947-1949 wurde Anfang 2016 von der Zeitangestellten Britta von Sikorski unter Anleitung von Johannes Renz retrokonvertiert, anschließend sprachlich leicht überarbeitet und mit Orts- und Personendeskriptoren versehen, wobei nach Möglichkeit Normdeskriptoren verwendet wurden.
Stuttgart, im März 2016
Johannes Renz
Der Ort Beilstein entstand in der Umgebung einer gleichnamigen Burg und wird erstmals 1245 erwähnt. Im Jahr 1304 gelangte der Ort erstmals an Württemberg und ist seitdem als Stadt nachweisbar. Nach einem Zwischenspiel der Grafen von Asperg wurde Beilstein um 1350 endgültig württembergisch. Im frühen 15. Jahrhundert stieg die Stadt zum Amtssitz auf. Zum Amt Beilstein gehörten der Marktflecken Oberstenfeld sowie die Dörfer und Weiler Auenstein, Etzlenswenden, Farnersberg, Gronau, Helfenberg, Nassach, Kurzach, Oberheinriet, Prevorst, Stocksberg, Unterheinriet und Vorhof. Nach der Gründung des Königreichs Württemberg stieg Beilstein vorrübergehend zum Oberamt auf, was mit der Einverleibung der Orte des Amtes Bottwar einherging. Bereits 1810 erfolgte jedoch die Auflösung des Oberamts Beilstein und die Eingliederung ins Oberamt Marbach. Seit 1938 gehört Beilstein zum Landkreis Heilbronn, einige frühere Amtsorte gehören heute zum Landkreis Ludwigsburg.
Inhalt und Bewertung
Urkunden vor 1300 liegen vom Amt Beilstein nicht vor. Die Urkunden von 1301-1500 betr. Beilstein W. sind bei den Württembergische Regesten unter den Signaturen A 602 Nr. 6914-6942 verzeichnet und hier nicht aufgenommen (Pg. Urkunden). Im Verlagerungsort Heimsheim sind 1945/46 einzelne Urkunden und Aktenfaszikel während der Besetzung durch die Franzosen verloren gegangen (vgl. E 61 Bü 497). Sie sind in diesem Repertorium nicht mehr aufgenommen. Aus Heimsheim sind 1971 mit Tgb. Nr. 6377 von A 317 U 8 a - g, 21 - 23 und Bü 20 zurückgekommen (Vermerk von Christine Bührlen-Grabinger).
Das handschriftliche Repertorium von K. O. Müller aus den Jahren 1947-1949 wurde Anfang 2016 von der Zeitangestellten Britta von Sikorski unter Anleitung von Johannes Renz retrokonvertiert, anschließend sprachlich leicht überarbeitet und mit Orts- und Personendeskriptoren versehen, wobei nach Möglichkeit Normdeskriptoren verwendet wurden.
Stuttgart, im März 2016
Johannes Renz
31 Urkunden, 20 Büschel (0,80 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ