Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst Johann Friedrich
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.106 Sachsen >> 3.106.2 Sachsen, Ernestinische Linie >> 3.106.2.1 Kurfürsten und Herzöge
Februar 1545
Enthält: 1545 Februar. Verfahren gegen den wegen Ehebruchs gefangen genommenen Hans Töpfer von Ifta
Enthält: Supplikation der hessischen Untertanen Kolbenhans zu Rambach und Heinrich Waldtschmidt. Hilfegesuch des Königs von Dänemark bei Sachsen und Hessen. Erörterung von Gegenmaßnahmen gegenüber den Praktiken Herzog Heinrichs des Jüngeren von Braunschweig: Zahlung von je 1000 Gulden durch den Kurfürsten, den Landgrafen sowie durch Statthalter und Räte zu Wolfenbüttel zur Annahme von Knechten durch Gobert Schenk, Henning v. Bortfeld und den paderbornischen Erbmarschall Johann Spiegel für Statthalter und Räte zu Wolfenbüttel. Gegen die Religionsverwandten gerichtete beschwerliche Worte im Vertrage zwischen dem Kaiser und Frankreich. Reichstag zu Worms: Religionshandlung, Kammergerichtsbesetzung, Konzil. Der Bischof von Münster und Blanckenbeil berichten über Umtriebe Herzog Heinrichs, so im Stift Magdeburg
Enthält: Annahme von Truppen durch Asmus v. Saldern (Sallern) und Klaus Berner nach einem zu Magdeburg gehaltenen Tage. Gise v. Bortfeld soll noch nicht aus der Bestrickung entlassen werden. Leistung der Reichsoffensionshilfe durch die evangelischen Stände. Truppenwerbungen des Kurfürsten Friedrich von der Pfalz. Gemeinsames kursächsisch-hessisches Schreiben an die Stadt Köln wegen Herzog Heinrichs und deren Antwort. Schreiben des Dr. Gereon Sailer an den Landgrafen im Auftrage Dr. Ecks. Dieser empfiehlt, die Offensionshilfe nicht mit Volk, sondern mit Geld zu leisten. Erhebung des Gemeinen Pfennigs. Gutachten der kursächsischen Theologen der Reformation wegen, Übertragung ins Lateinische durch Melanchthon zwecks Übergabe an den Kaiser. Abrechnung der evangelischen Stände zu Worms über die braunschweigische Defension
Enthält: bittere Klage des Landgrafen über die Verbündeten
Enthält: Sachsen und Hessen könnten versucht sein, für sich allein ein Abkommen über die Religion mit Kaiser und Papst zu schließen, doch sei auf einen solchen Vertrag kein Verlaß. Vormundschaft des Sohnes Markgraf Georgs von Brandenburg: Statthalter und Räte zu Ansbach beschweren sich über Markgraf Albrecht von Brandenburg. Verhandlungen der Einungsverwandten zu Worms wegen Abstellung der Vergardungen. Der Landgraf rät, die Beratungen mit Dänemark, Lüneburg und Münster wegen der Abstellung der Vergardungen wieder aufzunehmen. Berufung der noch fehlenden Stände nach Worms. Der Landgraf übersendet Bericht seines Rates Dr. Günterode aus Heidelberg über die Spanier und Italiener, die sich aus Metz nach der Herrschaft Hagenau wenden. Der Landgraf rät zu gutem Einvernehmen mit Bayern. Schreiben Schertlins und Johann Spiegels an den Landgrafen
Enthält: der Pfarrherr zu Hersfeld Balzer Raid (Reide) berichtet über verdächtige Äußerungen aus Hersfeld. Kundschaften über Herzog Heinrich. Der Landgraf übersendet ein Schreiben Bucers aus Straßburg sowie Abdruck einer kaiserlichen Ordination und Abschrift eines an den Landgrafen gerichteten kaiserlichen Schreibens. Bericht Hermann Wollenbergs über Ketzerverbrennungen auf Veranlassung des Kaisers im Stift Utrecht. Erörterung, wie das Anbringen wegen des Konzils beim Kaiser vorzunehmen sei. Schriftwechsel des Landgrafen mit dem Erzbischof von Mainz wegen der Ansammlung von Knechten. Ansuchen des Kurfürsten von Brandenburg um Geleit für den Bischof von Lebus zum Reichstag. Schreiben des Kaisers: Verzögerung seiner Reise nach Worms infolge Krankheit, Vertretung durch den Römischen König. Mitteilung des Dr. Günterode über die Grenze zwischen dem Lande des Herzogs Franz von Braunschweig-Lüneburg und dem eroberten Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel. Statthalter und Räte zu Wolfenbüttel schreiben über die von dem v. Ottenstein herrührenden Schulden der Herrschaft Spiegelberg. Versuch einer gütlichen Vergleichung mit Herzog Heinrich unter Heranziehung von Dänemark, Brandenburg und Mecklenburg. Erörterung, ob der Schmalkaldische Bund erneuert werden soll. Kurfürst Johann Friedrich rät, vorerst von einer Sendung an den Kurfürsten Friedrich von der Pfalz wegen seiner Truppenwerbungen und zur Vermittlung zwischen jenem und dem Könige von Dänemark abzusehen. Ausschreiben an die Einungsverwandten wegen Beschickung des Reichstages zu Worms. Nach Mitteilung von Dr. Günterode soll der Landgraf von Herzog Heinrich mit den bisher um Metz lagernden Spaniern überzogen werden. Der Landgraf erwägt ein offenes Schreiben an die Stadt Köln mit der Drohung, den kölnischen Kaufleuten wegen der Haltung der Stadt gegenüber Herzog Heinrich das Geleit zur Frankfurter Fastenmesse zu verweigern. Schriftwechsel des Landgrafen mit Dr. Gereon Sailer über den Ausgleich mit Bayern. Geldforderungen an Wolfenbüttel: Ausfertigung der Schloßverschreibung für Graf Ulrich von Regenstein
Enthält: Schuldforderung des Kurt v. Schwicheld, von der Pfandschaft des Hauses Lutter herrührend. Zwei Verschreibungen für Christoph v. Wrisberg. Schriftwechsel des Landgrafen mit dem Erzbischof von Bremen wegen der Vergardungen im Stift. Kundschaft des Matthias Spei, der Deutschmeister habe bei Franz v. Hatzfeld nachgesucht, ihm ein Regiment Knechte aufzubringen. Die Gesandten des Bischofs von Köln sind vom kaiserlichen Hofe abgereist, nachdem sie acht Wochen ohne Gehör geblieben sind. Mitteilung des Frankfurter Hauptmannes und Amtmannes zu Bonames Johann v. Buseck an einen Dritten über die Handlung des Landgrafen mit dem Deutschmeister
Enthält: Supplikation der hessischen Untertanen Kolbenhans zu Rambach und Heinrich Waldtschmidt. Hilfegesuch des Königs von Dänemark bei Sachsen und Hessen. Erörterung von Gegenmaßnahmen gegenüber den Praktiken Herzog Heinrichs des Jüngeren von Braunschweig: Zahlung von je 1000 Gulden durch den Kurfürsten, den Landgrafen sowie durch Statthalter und Räte zu Wolfenbüttel zur Annahme von Knechten durch Gobert Schenk, Henning v. Bortfeld und den paderbornischen Erbmarschall Johann Spiegel für Statthalter und Räte zu Wolfenbüttel. Gegen die Religionsverwandten gerichtete beschwerliche Worte im Vertrage zwischen dem Kaiser und Frankreich. Reichstag zu Worms: Religionshandlung, Kammergerichtsbesetzung, Konzil. Der Bischof von Münster und Blanckenbeil berichten über Umtriebe Herzog Heinrichs, so im Stift Magdeburg
Enthält: Annahme von Truppen durch Asmus v. Saldern (Sallern) und Klaus Berner nach einem zu Magdeburg gehaltenen Tage. Gise v. Bortfeld soll noch nicht aus der Bestrickung entlassen werden. Leistung der Reichsoffensionshilfe durch die evangelischen Stände. Truppenwerbungen des Kurfürsten Friedrich von der Pfalz. Gemeinsames kursächsisch-hessisches Schreiben an die Stadt Köln wegen Herzog Heinrichs und deren Antwort. Schreiben des Dr. Gereon Sailer an den Landgrafen im Auftrage Dr. Ecks. Dieser empfiehlt, die Offensionshilfe nicht mit Volk, sondern mit Geld zu leisten. Erhebung des Gemeinen Pfennigs. Gutachten der kursächsischen Theologen der Reformation wegen, Übertragung ins Lateinische durch Melanchthon zwecks Übergabe an den Kaiser. Abrechnung der evangelischen Stände zu Worms über die braunschweigische Defension
Enthält: bittere Klage des Landgrafen über die Verbündeten
Enthält: Sachsen und Hessen könnten versucht sein, für sich allein ein Abkommen über die Religion mit Kaiser und Papst zu schließen, doch sei auf einen solchen Vertrag kein Verlaß. Vormundschaft des Sohnes Markgraf Georgs von Brandenburg: Statthalter und Räte zu Ansbach beschweren sich über Markgraf Albrecht von Brandenburg. Verhandlungen der Einungsverwandten zu Worms wegen Abstellung der Vergardungen. Der Landgraf rät, die Beratungen mit Dänemark, Lüneburg und Münster wegen der Abstellung der Vergardungen wieder aufzunehmen. Berufung der noch fehlenden Stände nach Worms. Der Landgraf übersendet Bericht seines Rates Dr. Günterode aus Heidelberg über die Spanier und Italiener, die sich aus Metz nach der Herrschaft Hagenau wenden. Der Landgraf rät zu gutem Einvernehmen mit Bayern. Schreiben Schertlins und Johann Spiegels an den Landgrafen
Enthält: der Pfarrherr zu Hersfeld Balzer Raid (Reide) berichtet über verdächtige Äußerungen aus Hersfeld. Kundschaften über Herzog Heinrich. Der Landgraf übersendet ein Schreiben Bucers aus Straßburg sowie Abdruck einer kaiserlichen Ordination und Abschrift eines an den Landgrafen gerichteten kaiserlichen Schreibens. Bericht Hermann Wollenbergs über Ketzerverbrennungen auf Veranlassung des Kaisers im Stift Utrecht. Erörterung, wie das Anbringen wegen des Konzils beim Kaiser vorzunehmen sei. Schriftwechsel des Landgrafen mit dem Erzbischof von Mainz wegen der Ansammlung von Knechten. Ansuchen des Kurfürsten von Brandenburg um Geleit für den Bischof von Lebus zum Reichstag. Schreiben des Kaisers: Verzögerung seiner Reise nach Worms infolge Krankheit, Vertretung durch den Römischen König. Mitteilung des Dr. Günterode über die Grenze zwischen dem Lande des Herzogs Franz von Braunschweig-Lüneburg und dem eroberten Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel. Statthalter und Räte zu Wolfenbüttel schreiben über die von dem v. Ottenstein herrührenden Schulden der Herrschaft Spiegelberg. Versuch einer gütlichen Vergleichung mit Herzog Heinrich unter Heranziehung von Dänemark, Brandenburg und Mecklenburg. Erörterung, ob der Schmalkaldische Bund erneuert werden soll. Kurfürst Johann Friedrich rät, vorerst von einer Sendung an den Kurfürsten Friedrich von der Pfalz wegen seiner Truppenwerbungen und zur Vermittlung zwischen jenem und dem Könige von Dänemark abzusehen. Ausschreiben an die Einungsverwandten wegen Beschickung des Reichstages zu Worms. Nach Mitteilung von Dr. Günterode soll der Landgraf von Herzog Heinrich mit den bisher um Metz lagernden Spaniern überzogen werden. Der Landgraf erwägt ein offenes Schreiben an die Stadt Köln mit der Drohung, den kölnischen Kaufleuten wegen der Haltung der Stadt gegenüber Herzog Heinrich das Geleit zur Frankfurter Fastenmesse zu verweigern. Schriftwechsel des Landgrafen mit Dr. Gereon Sailer über den Ausgleich mit Bayern. Geldforderungen an Wolfenbüttel: Ausfertigung der Schloßverschreibung für Graf Ulrich von Regenstein
Enthält: Schuldforderung des Kurt v. Schwicheld, von der Pfandschaft des Hauses Lutter herrührend. Zwei Verschreibungen für Christoph v. Wrisberg. Schriftwechsel des Landgrafen mit dem Erzbischof von Bremen wegen der Vergardungen im Stift. Kundschaft des Matthias Spei, der Deutschmeister habe bei Franz v. Hatzfeld nachgesucht, ihm ein Regiment Knechte aufzubringen. Die Gesandten des Bischofs von Köln sind vom kaiserlichen Hofe abgereist, nachdem sie acht Wochen ohne Gehör geblieben sind. Mitteilung des Frankfurter Hauptmannes und Amtmannes zu Bonames Johann v. Buseck an einen Dritten über die Handlung des Landgrafen mit dem Deutschmeister
Sachakte
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
10.06.2025, 9:13 AM CEST
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