Johannes Hermanni übergibt, als Zinsmeister von St. Klara, durch seinen Mompar Mathis Walter vor Richter Hermann Quadheim zu Erbe Hammans Contzen von Wicker und seiner Ehefrau Dina das Haus und Erbe mit dem steinernen Giebel "steynen gebbel", gegenüber St. Nikolaus Pforte ("sant Nicklas porten") zu Vilzbach, neben dem Haus, das vorzeiten der Weingärtner-Trinkhaus ("Wingarter drinckhuß") gewesen und "der Berenfreßen Erbe" genannt ist, mit einem daran gelegenen Flecken (35 Schuh lang, 32 Schuh breit), worauf er binnen Jahresfrist eine Scheuer im Wert von 20 fl. bauen und befrieden soll, gegen 4 1/2 Pfd. Heller Ewigzins, fällig je zur Hälfte auf Martini und Walburgis oder binnen Monatsfrist. Instandhaltungsklausel. Der Beständer darf den Gang und die Pforte neben der "Wingarter drinckhuß", das jetzt Karle Wackerwalt besitzt, benützen. Wenn jemand den Kalkofen und den andern daran gelegenen Flecken bestehen würde, der soll Recht an dem Born haben, der in "Hammanscontzen" Hof steht. Hammanskunz und seine Erben sollen kein Recht an der großen Pforte zum Kalkofen und dem Flecken haben. Zeugen: Gerlach Steinmetz, Bechtolf Philips und Olerhenn, der Bender. "Datum a.d. millesimo quadringentesimo sexagesimo octavo, feria quinta post Pasce."

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