Deutsche Arbeitsfront (DAF) Gauwaltung Württemberg-Hohenzollern (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 515
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Deposita, nichtstaatliche Archive und Nachlässe >> Nichtstaatliche Archive (ohne Deposita) >> Nationalsozialistische (NS-)Organisationen
1925-1945
Inhalt und Bewertung
Bei der Deutschen Arbeitsfront (DAF) handelte es sich um die nationalsozialistische Einheitsorganisation der Arbeitnehmer und Arbeitgeber. 1933 im Zuge der Zerschlagung der freien Gewerkschaften gegründet, bestand ihre Hauptaufgabe in der sozialen Gleichschaltung zur Herstellung der "Volksgemeinschaft". Nach mehreren Umstrukturierungen erhielt die DAF Anfang 1934 eine rein vertikal gegliederte, zentralistisch geformte Organisation mit Bezirken, Gauen, Kreisen, Orten, Betriebsgemeinschaften, Zellen und Blocks. Die Entscheidungen fielen im Zentralbüro und den Fachämtern der DAF. Im März 1935 erhielt die Deutsche Arbeitsfront den Status eines der NSDAP angeschlossenen Verbandes. Zuständig war die Massenorganisation vor allem für die umfassende Betreuung der Arbeitnehmer, ihre fachliche Berufsausbildung und - Förderung einschließlich jährlicher "Reichsberufswettkämpfe" und "Leistungskämpfe der deutschen Betriebe". Über die kulturellen, sportlichen und touristischen Programme ihrer Unterorganisation, der "NS Gemeinschaft Kraft durch Freude", wirkte die DAF maßgeblich auf die Freizeitgestaltung der Arbeiter ein.
Das vom US-Militär erbeutete Schriftgut der DAF-Gauwaltung Württemberg - Hohenzollern gelangte über das Befreiungsministerium/Staatsministerium ins Staatsarchiv Ludwigsburg, wo es unter der Signatur PL 515 zu einem eigenen Bestand formiert wurde. Ordnung und Verzeichnung des Bestandes erfolgten zwischen Mai 2004 und Februar 2007 durch Dr. Carl-Jochen Müller im Zuge eines von der Stiftung Kulturgut finanzierten Projekts zur Erschließung der Beständegruppe PL 501-523.
Bei der Deutschen Arbeitsfront (DAF) handelte es sich um die nationalsozialistische Einheitsorganisation der Arbeitnehmer und Arbeitgeber. 1933 im Zuge der Zerschlagung der freien Gewerkschaften gegründet, bestand ihre Hauptaufgabe in der sozialen Gleichschaltung zur Herstellung der "Volksgemeinschaft". Nach mehreren Umstrukturierungen erhielt die DAF Anfang 1934 eine rein vertikal gegliederte, zentralistisch geformte Organisation mit Bezirken, Gauen, Kreisen, Orten, Betriebsgemeinschaften, Zellen und Blocks. Die Entscheidungen fielen im Zentralbüro und den Fachämtern der DAF. Im März 1935 erhielt die Deutsche Arbeitsfront den Status eines der NSDAP angeschlossenen Verbandes. Zuständig war die Massenorganisation vor allem für die umfassende Betreuung der Arbeitnehmer, ihre fachliche Berufsausbildung und - Förderung einschließlich jährlicher "Reichsberufswettkämpfe" und "Leistungskämpfe der deutschen Betriebe". Über die kulturellen, sportlichen und touristischen Programme ihrer Unterorganisation, der "NS Gemeinschaft Kraft durch Freude", wirkte die DAF maßgeblich auf die Freizeitgestaltung der Arbeiter ein.
Das vom US-Militär erbeutete Schriftgut der DAF-Gauwaltung Württemberg - Hohenzollern gelangte über das Befreiungsministerium/Staatsministerium ins Staatsarchiv Ludwigsburg, wo es unter der Signatur PL 515 zu einem eigenen Bestand formiert wurde. Ordnung und Verzeichnung des Bestandes erfolgten zwischen Mai 2004 und Februar 2007 durch Dr. Carl-Jochen Müller im Zuge eines von der Stiftung Kulturgut finanzierten Projekts zur Erschließung der Beständegruppe PL 501-523.
44 Büschel (0,3 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET
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