Else von Oppenheim, Äbtissin, und der Konvent von St. Agnes auf dem Dietmarkt, O.Cist., verkaufen Herrn Porthus von Cassel, Dekan von St. Gangolf, für 24 fl. (zu je 24 Schilling Heller) Mainzer Währung 24 Schilling Heller Ewigzins (ganz oder zur Hälfte ablösbar), fällig auf Mariä "kertzwihunge" oder binnen Monatsfrist. (1) S. Konvent und Abtei. "Datum a.d. millesimo quadringentesimo quadragesimo tertio, ipsa die Mathie apostoli."
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Else von Oppenheim, Äbtissin, und der Konvent von St. Agnes auf dem Dietmarkt, O.Cist., verkaufen Herrn Porthus von Cassel, Dekan von St. Gangolf, für 24 fl. (zu je 24 Schilling Heller) Mainzer Währung 24 Schilling Heller Ewigzins (ganz oder zur Hälfte ablösbar), fällig auf Mariä "kertzwihunge" oder binnen Monatsfrist. (1) S. Konvent und Abtei. "Datum a.d. millesimo quadringentesimo quadragesimo tertio, ipsa die Mathie apostoli."
U / 1443 Februar 24
St 227
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
24.02.1443
St. Agnes Mainz
Ausfertigung. Perg. S.-Umschrift beschädigt. Laut Rückvermerk wurde der Zins 1514 abgelöst; Urk. infolgedessen durch Einschnitte ungültig gemacht.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ