Amtsgericht Bruchhausen (Bestand)
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NLA HA, Hann. 72 Bruchhausen
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.11 Kurfürstentum/Königreich Hannover >> 1.11.12 Justiz >> 1.11.12.2 Untere Justizbehörden >> 1.11.12.2.6 Amtsgerichte im Obergerichtsbezirk Lüneburg
1593-1919
Bestandsgeschichte: Der größere Teil der nachstehend verzeichneten Akten und Bücher des Amtsgerichts Bruchhausen ist ab 1889/1894 in das Staatsarchiv nach Hannover gelangt. Das darüber angefertigte Findbuch verbrannte 1943. Ein neues Findbuch wurde in Anlehnung an die alte Ordnung im Jahre 1960 von Richard Drögereit erstellt. Durch Ablieferungen der Jahre 1965 und 1973 (vgl. Acc. 25/65 und Acc. 30/73) sind Hypothekenbücher, Amtshandlungen und Kriminalprozesse zum Archivbestand hinzugekommen und im Findbuch nachgetragen worden.
Da die Akten teilweise nur nach Jahrgängen bestellt werden konnten und neue Gruppen geschaffen werden mußten, wurde der Archivbestand durch Herrn Lathwesen nochmals geordnet, gleichzeitig wurde eine laufende Numerierung eingeführt.
Die Zivilprozesse, die bei anderen Amtsgerichtsbeständen meistens nach dem Alphabet der Beklagten liegen, wurden in der chronologischen Reihenfolge belassen.
Der Archivestand umfasst Archivalien der Gerichte Bruchhausen, Westen-Thedinghausen und Schwarme, von den beiden letztgenannten jedoch nur aus dem 19. Jahrhundert. Die älteren Akten sind vermutlich an das Amtsgericht Verden abgegeben worden. Die Ablieferung dieses Gerichts verbrannte 1943 im Staatsarchiv Hannover (zur Territorial- und Verwaltungsgeschichte vgl. Vorwort zum Bestand Amt Bruchhausen -Hann. 74 Bruchhausen-).
Stand: 1979
Findmittel: An den vorliegenden Archivbestand Hann. 72 Bruchhausen schließt die Überlieferung des Amtsgerichts Bruchhausen nach der Reichsjustizreform 1879 (Hann. 172 Bruchhausen-Vilsen) an. Bei der Abgrenzung zu diesem Archivbestand sind zeitliche Überschneidungen nicht zu vermeiden, so dass in entsprechenden Fällen auch die Findmittel zu diesem Archivbestand heranzuziehen sind.
Bearbeiter: Anna Boekhoff (1979)
Da die Akten teilweise nur nach Jahrgängen bestellt werden konnten und neue Gruppen geschaffen werden mußten, wurde der Archivbestand durch Herrn Lathwesen nochmals geordnet, gleichzeitig wurde eine laufende Numerierung eingeführt.
Die Zivilprozesse, die bei anderen Amtsgerichtsbeständen meistens nach dem Alphabet der Beklagten liegen, wurden in der chronologischen Reihenfolge belassen.
Der Archivestand umfasst Archivalien der Gerichte Bruchhausen, Westen-Thedinghausen und Schwarme, von den beiden letztgenannten jedoch nur aus dem 19. Jahrhundert. Die älteren Akten sind vermutlich an das Amtsgericht Verden abgegeben worden. Die Ablieferung dieses Gerichts verbrannte 1943 im Staatsarchiv Hannover (zur Territorial- und Verwaltungsgeschichte vgl. Vorwort zum Bestand Amt Bruchhausen -Hann. 74 Bruchhausen-).
Stand: 1979
Findmittel: An den vorliegenden Archivbestand Hann. 72 Bruchhausen schließt die Überlieferung des Amtsgerichts Bruchhausen nach der Reichsjustizreform 1879 (Hann. 172 Bruchhausen-Vilsen) an. Bei der Abgrenzung zu diesem Archivbestand sind zeitliche Überschneidungen nicht zu vermeiden, so dass in entsprechenden Fällen auch die Findmittel zu diesem Archivbestand heranzuziehen sind.
Bearbeiter: Anna Boekhoff (1979)
17,5
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ