Behandlung der unter den "Nacht und Nebel"-Erl. fallenden Häftlinge.
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 075/1223a
former reference number: Allgemeines 1
former reference number: 1, Folio 1-6
former reference number: Aktenzeichen des Absenders: 14 C2/01/S
former reference number: Aktenzeichen des Absenders: 745/43 (?)
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> chronologisches Verzeichnis >> 1943
07.06.1943
Adressat: Lagerkommandanten der Konzentrationslager Dachau, Sachsenhausen, Buchenwald, Neuengamme, Auschwitz, Groß-Rosen, Natzweiler, Stutthof, Ravensbrück, Herzogenbusch (?), Lublin, 2 Arbeitslager Bergen-Belsen
Der "Nacht und Nebel"-Erl. bezweckt die Ausschaltung aller deutschfeindlichen Kräfte aus den besetzten Gebieten und ihre Verbringung in das Reich. Die Angehörigen und die Bevölkerung sollen über das Schicksal dieser Personen im Ungewissen gehalten werden. Unter "Nacht und Nebel"-Häftlingen alter Art sind solche zu verstehen, die von den Kriegsgerichten den einweisenden Dienststellen zur Verbringung ins Reich übergeben werden, während die sogenannten "Nacht und Nebel"-Häftlinge neuer Art ohne Beteiligung.
Der "Nacht und Nebel"-Erl. bezweckt die Ausschaltung aller deutschfeindlichen Kräfte aus den besetzten Gebieten und ihre Verbringung in das Reich. Die Angehörigen und die Bevölkerung sollen über das Schicksal dieser Personen im Ungewissen gehalten werden. Unter "Nacht und Nebel"-Häftlingen alter Art sind solche zu verstehen, die von den Kriegsgerichten den einweisenden Dienststellen zur Verbringung ins Reich übergeben werden, während die sogenannten "Nacht und Nebel"-Häftlinge neuer Art ohne Beteiligung.
SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt, Amtsgruppe D, KL, D I/1, Oranienburg
Art: Fotokopie vom Original
Archivale
Verwandtes Material: Reichssicherheitshauptamt - IV C 2 Allg. Nr. 143-42g. vom 31.05.1943
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:20 MESZ