Differenzen zwischen Ferdinand Friedrich, Graf zu Fürstenberg, und Alphons Schad wegen Lehnsfrevel und Einziehung der fürstenbergischen Lehnsgüter in Ringingen
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E Schad Akten, 0118
E Schad Akten, Lade 8 Lit. C; Lade 8 Nr. 2
E Schad Akten Patrizierarchiv Schad Akten
Patrizierarchiv Schad Akten >> 07 Lehenbeziehungen >> 07.06 Fürstenberg-Heiligenberg >> 07.06.01 Ringingen
1656 - 1658
Enthält u.a.:
Vorladung zur Lehnsempfängnis, 1656
Vollmacht und Instruktion für den Ratskonsulenten Johann Friedrich Pöckh zur Lehnsempfängnis, 1656
Anspruch der Herrn Kripp auf die Ingoldtischen Lehen zu Ringingen bis zur Bezahlung der Schad'schen Schulden, 1657
Ladung des Alphons Schad vor das Lehengericht wegen Felonie, 1657
Rechtfertigung des Alphons Schad gegen die gegen ihn erhobenen Vorwürfe der Anstrengung eines landgerichtlichen Prozesses gegen die Untertanen zu Ringingen und der Umwandlung in ein Kunkellehen, 1657
Dekret Ferdinand Friedrichs, Graf zu Fürstenberg an die Untertanen zu Ringingen über die Entfernung des Alphon Schad von den Ringinger Lehen wegen schlechten Respekts gegen den Lehenherrn, Ungehorsam und hochstrafbaren Attentaten, 1658
Ansuchen an einen Notar (Requisitio notarii) ein Instrument über die genannten Gründe der die Lehnseinziehung auszustellen, 1658
Entgegnung der in der Requisitio notarii aufgeführten Punkte, 1658
Bitte des Alphons Schad um Lehensrestitution oder Anhörung, 1658
Genehmigung einer Anhörung, 1658
Mitteilung über den Aufenthalt des Grafen von Fürstenberg in Ulm und die geplante Investitur mit den Lehen zu Ringingen, 1658
Mitteilung über die Übersendung der Lehen- und Reversbriefe nach Bezahlung der Gebühren, 1658
Vorladung zur Lehnsempfängnis, 1656
Vollmacht und Instruktion für den Ratskonsulenten Johann Friedrich Pöckh zur Lehnsempfängnis, 1656
Anspruch der Herrn Kripp auf die Ingoldtischen Lehen zu Ringingen bis zur Bezahlung der Schad'schen Schulden, 1657
Ladung des Alphons Schad vor das Lehengericht wegen Felonie, 1657
Rechtfertigung des Alphons Schad gegen die gegen ihn erhobenen Vorwürfe der Anstrengung eines landgerichtlichen Prozesses gegen die Untertanen zu Ringingen und der Umwandlung in ein Kunkellehen, 1657
Dekret Ferdinand Friedrichs, Graf zu Fürstenberg an die Untertanen zu Ringingen über die Entfernung des Alphon Schad von den Ringinger Lehen wegen schlechten Respekts gegen den Lehenherrn, Ungehorsam und hochstrafbaren Attentaten, 1658
Ansuchen an einen Notar (Requisitio notarii) ein Instrument über die genannten Gründe der die Lehnseinziehung auszustellen, 1658
Entgegnung der in der Requisitio notarii aufgeführten Punkte, 1658
Bitte des Alphons Schad um Lehensrestitution oder Anhörung, 1658
Genehmigung einer Anhörung, 1658
Mitteilung über den Aufenthalt des Grafen von Fürstenberg in Ulm und die geplante Investitur mit den Lehen zu Ringingen, 1658
Mitteilung über die Übersendung der Lehen- und Reversbriefe nach Bezahlung der Gebühren, 1658
1 Bü. (31 Nrn.)
Archivale
Verweis: Repertorium der Akten des Familienarchivs (Nr. 1561) S. 19 Nr. 2; Zettelrepertorium 1968 (Nr. 1566) Lade 8 Nr. 2; vgl. Aktenauszüge S. 43-66 in Lade 6 Nr. 15
Name: 06 Acta über die weiland Stotzingische auch Löw- oder Ingoldtische Güter zugleich zu Ringingen
Name: 06 Acta über die weiland Stotzingische auch Löw- oder Ingoldtische Güter zugleich zu Ringingen
Schad, Alphons (1603-1675)
Fürstenberg, Grafen und Fürsten - Ferdinand Friedrich
Pöckh, Johann Friedrich - Ulm, Ratskonsulent
Ringingen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ