Vermischte Amts-, Gemeinde- und Untertanenangelegenheiten.
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 35 Bü 3097
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 35 Regierung II
Regierung II >> 2 Verwaltung der Herrschaft Langenburg >> 2.7 Amtsverwaltung, Gemeinden- und Untertanenangelegenheiten >> 2.7.10 Vermischte Angelegenheiten
1712-1719
Enthält: 1. Schlachten eines kranken Ochsen durch Hans Abel zu Atzenrod, 1712; 2. Schmähung der Herrschaft durch den Wirt Adam Emanuel Häfner zu Hermuthausen, 1712; 3. Beleidigung des Amtsskribenten zu Gerabronn durch den Gärtner zu Langenburg und seine Ehefrau, 1712; 4. Strittiger Pferdehandel zwischen Andreas Wolz zu Sigisweiler und Albrecht Franck zu Billingsbach, 1712; 5. Schlägerei zu Nesselbach, 1713; 6. Streit zwischen Bauern und Köblern zu Lindlein wegen des Vorspanns, 1714; 7. Strittiger Pferdehandel zwischen Nikolaus Rey zu Hachtel einerseits, Peter und Sebastian Mack, beide zu Großbärenweiler, andererseits, 1714; 8. Beschwerde des Amtmanns Maurer zu Döttingen über seine Magd, die Tochter des Michael Mildenberger zu Döttingen, 1715; 9. Schlägerei zwischen Adam Strempfel, Johann Michael Wagner und Georg Göller, alle zu Raboldshausen, 1715; 10. Verpflichtung neu angenommener Untertanen, 1716-1719; 11. Streit zwischen Fourier und Seiler zu Langenburg, 1716; 12. Verletzung des Sohns des Hirten Hans Kaspar Strecker zu Unterregenbach durch den Eber des Hirten Eucharius Hepp zu Oberregenbach, 1716; 13. Verbot der Anbauung wüster Äcker zu Unterrackoldshausen durch Einwohner zu Raboldshausen, 1717-1719; 14. Wucherliche Zinsforderung des Juden David zu Braunsbach an Thomas Spreng zu Jungholzhausen, 1717-1718; 15. Verweigerung der Ausübung des Schiederamts durch den Hofschreiner Hans Wolf Vogt zu Langenburg, 1718; 16. Schied wegen eines zwischen dem Müller Hans Preuninger und Georg Friedrich Steigleder, beide zu Unterregenbach, strittigen Wegs, 1718; 17. Wegnahme eines Backtrogs des Müllers zu Unterregenbach durch die alte Müllerin, 1718; 18. Mißhandlung des Sohns des Johann Georg Horlacher zu Söllbot durch den Bauern zu Niedersteinach, 1718; 19. Schafhaltung zu Billingsbach, 1718; 20. Streit zwischen Friedrich Vogt zu Lindlein und Friedrich Wolz zu Großbärenweiler, 1718-1719; 21. Mostverfälschung des Hans Albrecht Ziegler zu Bächlingen, 1718; 22. Verwundung der Söhne und der Magd des Friedrich Wolz zu Lindlein durch einen vom Jäger zu Blaufelden abgefeuerten Schuß, 1718; 23. Schlägerei bei Großbärenweiler zwischen Schrozberger und Rothenburger Burschen, 1718-1719; 24. Schlägerei zu Billingsbach, 1719.
1 Fasz.
Folio (Höhe x Breite)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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14.11.2025, 10:21 MEZ
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