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Konrad [III. von Dhaun], Erzbischof von Mainz, Domdekan Johann
Weyse und das Domkapitel von Mainz bekunden, dass Johann [von Merlau],
Abt von Fuld...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1411-1420
1420 April 9
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (Siegel Nr. 1 fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Eltvil feria tercia post diem sanctum Pasche anno Domini millesimo quadringentesimo vigesimo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad [III. von Dhaun], Erzbischof von Mainz, Domdekan Johann Weyse und das Domkapitel von Mainz bekunden, dass Johann [von Merlau], Abt von Fulda, und der Konvent von Fulda 1413 August 6 (als man zalte nach Cristi geburte viertzehenhundert jare und in dem dritzehensten jare an sanct Sixti tag) Johann [II. von Nassau] eine Urkunde von [Konrad III. von Dhaun], Erzbischof von Mainz und von Johann [II. von Brunn], Bischof von Würzburg, über 4000 Gulden erhalten hatten, die nach einem erneuten Pfandgeschäft über 16000 Gulden zurückgegeben werden sollte. Da sie aber nicht aufzufinden war, wird sie nun für ungültig erklärt. Sollte die Urkunde gefunden werden, soll sie an Abt und Konvent von Fulda ausgeliefert werden. Ausstellungsort: Eltville. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Konrad [III. von Dhaun], Erzbischof von Mainz]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Domdekan Johann Weyse und das Domkapitel von Mainz
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 434, f. 157v-158r
Vgl. auch Nr. 764.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.