Die Exspektanz auf eine Behausung, gelegen in der Marktgasse zu Kassel zwischen den Häusern der Erben der Ungefug und der Crumsiech, auch den Erbe...
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Urk. 14, 11757
A I u, Schoenauer sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe H >> Heb-Hen >> Henckel (2)
1728 Mai 08
Lehnsexspektanz
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Exspektanz auf eine Behausung, gelegen in der Marktgasse zu Kassel zwischen den Häusern der Erben der Ungefug und der Crumsiech, auch den Erben des Johann Schultze, nunmehr aber den Erben des Hieronymus Schönauer. Die Behausung hatten ehemals Klaus Oring, Förster zu Heidau, und dessen verstorbener Vater zu Mannlehen getragen. Durch Kauf gelangte die Behausung an Karl Korn, Hutstaffierer zu Kassel, welcher damit zu Erblehen belehnt worden war. Danach erhielt der Kanzleiregistrator Johannes Resius die Exspektanz auf das Lehen. Nach dem Tod des Karl Korn und dessen Ehefrau, die zudem die Leibzucht an dem Lehen hatte, war die Witwe des Johannes Resius für ihre Kinder Johann Andreas und Elisabeth belehnt worden. Mit Zustimmung des Lehnsherrn war die Behausung danach von den Erben der Resius an die Kinder des verstorbenen Hieronymus Schönauer aus dessen erster Ehe, nämlich Anna Gertrud, Melchior, Martha, Anna Katharina und Gideon, alle unter Vormundschaft des Schwiegersohns des Hieronymus Schönauer, Johann Konrad Rumpel, Kauf- und Handelsmann zu Kassel, übergegangen. Von diesen Kindern ist aber nur noch Gideon Schönauer am Leben.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Jakob Henckel, hessischer Steuerrat
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Jakob Henckel, hessischer Steuerrat
Belehnte/r: Johann Jakob Henckel, hessischer Steuerrat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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