Seine Universität war das Leben. Der Schraubenmilliardär Reinhold Würth
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/002 D993206/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/002 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 1999
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 1999 >> Juni 1999
Mittwoch, 30. Juni 1999
Der Schraubenfabrikant Reinhold Würth über die kluge Entscheidung seines Vaters, ihn mit 14 Jahren von der Schule zu nehmen; Zusammenarbeit mit dem Vater bis zu dessen frühen Tod. Hatte schon als Kind einen gewissen Ehrgeiz, wollte immer die Grenzen seines Tuns ausloten. Über den Werdegang des Vaters. Weiß nicht, wie viele Schrauben er bisher produziert hat. Das Unternehmen ist für ihn etwas Lebendiges, ein soziologisches Gebilde, das dem Zyklus von Werden, Sein und Vergehen unterliegt. Zieht sich noch nicht ganz vom Unternehmen zurück, aufgrund der Verantwortung für 28.000 Arbeitsplätze. Sammelt Kunst in eigenem Museum; sieht die Kunst unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten: stärkt das Ansehen des Unternehmens. Über die Rolle von Visionen im Unternehmen; diese dürfen keine Träume sein, sondern müssen argumentativ begründet und mit einem Umsatzziel verbunden sein. Sieht sich als bescheidenen Menschen, der sich aber aufgrund des harten Arbeitslebens "auch mal etwas leisten darf". Spricht über Schicksalsschläge: den geistig behinderten Sohn und die vor kurzem 10-jährig gestorbene Enkeltochter.
SWR 2
0:25:00; 0'25
Audio-Visuelle Medien
Künzelsau KÜN
Kunst
Museum
Unternehmer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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