Akten zum Regensburger Reichstag von 1673
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Rep. 5a, Nr. 69
Rep. 5a Fach 13 Nr. 54/2
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 1 Auswärtiges >> 1.1 Reichssachen
1673
Enthält: Relationen des schwedischen Gesandten Reinhold Bluhm vom 5. Juni bis 18. Dezember 1673 an die schwedische Krone in Stockholm über die Reichstagsverhandlungen in Regensburg zu diversen Punkten, mit beigefügten Verhandlungsprotokollen des Fürstenrats, sowie weiteren Anlagen: u.a. zur Restitution der Nassauischen Festung Homburg durch Lothringen; zur Verbesserung der Reichsexekutionsordnung; zur kaiserlichen Wahlkapitulation; zur allgemeinen Krisensituation im Reich, zum Krieg zwischen dem Kaiser und Frankreich und Schwedens Stellung dazu, zur Einnahme der Stadt Bonn durch Frankreich, sowie zu Kriegsexzessen beider Armeen; zum Reichskammergericht in Speyer; zur Vasallensache der Bistümer Metz, Toul und Verdun; zu den Beschwerden der elsässischen Städte gegen Frankreich; zur öffentlichen Sicherheit und Provisional-Verfassung des Reiches, insbesondere zur Verpflegung der Reichsarmee, Einberufung der Generalität, Zusammenführung bzw. Operation der Armee und zum Präzedenzstreit zwischen den Generälen; zu den Beschwerden Kurtriers gegen Frankreich auch: Gesuche des Gesandten Bluhm an die schwedische Krone um Entlohnung und ausreichende Instruierung; Memorial des Kurfürsten von Trier vom 21. August 1673 wegen der fortdauernden französischen Bedrängnisse im Erzbistum Trier, sowie kaiserliches Kommissions-Dekret und Schreiben vom September 1673 dazu, mitsamt Aufforderung an alle sich in französischen Diensten befindenden Reichsstände und "Untertanen", diese Dienste zu quittieren, sowie einem Memorial des französischen Reichstagsgesandten Robert de Gravel (Druckschriften); kaiserliches Notifikationsdekret vom 20./30. August 1673 an die Reichsversammlung zu Regensburg zum Marsch der kaiserlichen Armee in das Reich (Druckschrift); Marschroute der kaiserlichen Armee von Eger nach Nürnberg; Memorial des Gesandten Reinhold Bluhm vom 3. September 1673 an die Reichstagsgesandten zur Lage in Deutschland und Beendigung des Krieges (Position der schwedischen Krone) (Druckschrift, lat.)
Verzeichnung
Identifikation: Band: 2
Die Digitalisate dieser Akte befinden sich unter der Signatur Rep. 5a Nr. 68 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v6902383) (alte Archivsignatur Rep. 5a Fach 13 Nr. 54).
Bluhm, Reinhold, Gesandter, schwedischer, Reichstag Gravel, Robert de, Reichstagsgesandter, französischer
Homburg, Festung, Räumung Lothringen, Räumung, Homburg Elsass, Reichsstädte Frankreich, Krieg, Rheingebiet Bonn, Einnahme, Frankreich Metz, Bistum, Vasallen Toul, Bistum, Vasallen Verdun, Bistum, Vasallen Kurtrier, Beschwerden, Frankreich
Reichstag, Regensburger Fürstenrat, Sitzungsprotokolle Wahlkapitulation, kaiserliche Reichssicherheit, Verhandlungen, Reichstag Werbungen, Reich Gesandte, schwedische, Reichstag, Entlohnung u. Instruierung Krisensituation, Reich Reichskammergericht, Speyer Reichstag, Regensburg, Zustandsberichte Städte, elsässische, Beschwerden Reichsexekutionsordnung, Verbesserung Kriegsexzesse, kaiserl. u. französische Vasallensache, Metz, Toul, Verdun, Bistümer Provisional-Verfassung, Reich Reichsarmee, Verpflegung Generalität, Reichsarmee Armee, kaiserliche, Krieg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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