Akten des Landgrafen Philipp (auch gemeinsam mit dem Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen): Briefwechsel mit den Bürgermeistern (Hans Welser, Jakob Herbrot, Georg Herwart und Simprecht Hoser) und Ratgeben der Stadt Augsburg (Zwei Briefe im Haus-, Hof- und Staatsarchiv zu Wien.) (auch mit dem Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm und dem Lic. Nikolaus Meyer)
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Akten des Landgrafen Philipp (auch gemeinsam mit dem Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen): Briefwechsel mit den Bürgermeistern (Hans Welser, Jakob Herbrot, Georg Herwart und Simprecht Hoser) und Ratgeben der Stadt Augsburg (Zwei Briefe im Haus-, Hof- und Staatsarchiv zu Wien.) (auch mit dem Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm und dem Lic. Nikolaus Meyer)
3, 1434
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.5 Stadt Augsburg
1544, 1545
Enthält: 1544 Januar. Unterhandlungen wegen der braunschweigischen Sequestration und der Reichskammergerichtsgravamina. Beschickung des Speyrer Reichstages
Enthält: März. Bemühungen der kaiserlichen Partei, Augsburg für ein neues Bündnis zu gewinnen. Bewilligung der Hilfe gegen die Franzosen durch die Reichsstände. Landgraf Philipps Zurückweisung der Vorschläge des Königs zur Gründung eines neuen Schwäbischen Bundes. Protest der Schmalkalder Verbündeten auf dem Speyrer Reichstag gegen den Abschied
Enthält: April, Mai. Siehe Nr. 698. - Anteil Augsburgs und Ulms an der kleinen Anlage zur Bezahlung der Hauptleute durch Sebastian Schertlin. Beurlaubung Schertlins zum Kaiser
Enthält: Juni. Siehe Abt. Straßburg, Nr. 2918
Enthält: Juli. Verhandlungen auf dem Speyrer Reichstage wegen der Restitution und Sequestration des Landes Braunschweig. Hilfe der oberländischen Städte gegen Herzog Heinrich. Bedrängung des Bischofs von Münster durch den Herzog Heinrich. Augsburgs Freude über die Bewilligung der Sequestration durch Sachsen und Hessen. Abfertigung eines augsburgischen Gesandten nach Metz. Augsburgs Anteil der Doppelhilfe. Angabe des Zwecks bei Forderung von Geldhilfen. Ladung der Kriegsräte nach Mühlhausen. Sendung zweier Augsburger Büchsenmeister nach Hessen
Enthält: August, September. Des Landgrafen Fürsprache für den münsterischen Kanzler Lic. iur. Nikolaus Meyer, daß er in seiner bisherigen Stellung gelassen und nicht in augsburgische Dienste genommen werden solle
Enthält: Oktober. Siehe Abt. Straßburg. Siehe Nr. 2918. Schuld des Kurfürsten von Brandenburg bei der Stadt Augsburg
Enthält: November. Sichere Nachricht von Bischof Otto von Augsburg, daß der Reichstag in Augsburg abgehalten werden solle. Sicherheitsmaßregeln gegen Herzog Heinrich. Rechnung der kleinen Anlage. Die dem Landgrafen zum braunschweigischen Zuge vorgestreckten Summen
Enthält: 1545 Januar. Bitte des Langrafen um Stundung der entliehenen 10000 Gulden, Bestellung von 400 Reitern auf eigene Kosten, Reiter des Klaus Berner und des Kurfürsten von Sachsen, Mangel an Kavallerie im Oberland. Rückständige Bezahlung des in Frankfurt bewilligten Wartegeldes, des dritten Doppelmonats und der von Hessen geleisteten Vorschüsse. Nachrichten von Georg v. Ravensburg über einen gegen Köln geplanten Zug. Mitteilung darüber an Augsburg und Ulm
Enthält: Februar, März. Schuldforderung des Jakob Herbrot an den Kurfürsten von Brandenburg. Zeitungen vom Türkenkrieg. Werbungen des Grafen von Oldenburg und des Hauptmanns Schneider. Anschläge gegen den Kurfürsten von Sachsen. Heimliche Rüstungen des Christoph v. Landenberg. Französisch-englischer Krieg. Bekämpfung des Evangeliums durch den Kaiser in Flandern. Stundung der von Augsburg vorgestreckten 10000 Gulden auf zwei Jahre. Zeitung aus Italien über den Tod Martin Luthers und das Konzil. März 16 Siehe Nr. 2982
Enthält: April. Herbrots Schuldforderung an den Kurfürsten von Brandenburg. Wormser Reichstagsverhandlungen. Sequestration des Landes Braunschweig
Enthält: Mai, Juni. Bevorstehender Durchzug spanischen Kriegsvolkes, Knechteanwerbungen durch Augsburg. Unterstützung von Donauwörth. Waffenstillstand zwischen dem Kaiser und den Türken. Plan einer Zusammenkunft der Bundesstände in Anbetracht der gefährlichen Lage und Hilfegesuch an die Eidgenossen. Vermittlung des Landgrafen in den Irrungen zwischen Nürnberg und Albrecht v. Rosenberg wegen Gefangennahme des Nürnberger Bürgers Hieronymus Baumgärtner durch Rosenberg. Rüstungen Herzog Heinrichs von Braunschweig. Verhandlungen in Worms wegen Restitution und Sequestration des Landes Braunschweig. Zustellung von 500 Gulden für Schertlin durch Augsburg. Empfehlung eines tüchtigen Kriegsmannes in Venedig
Enthält: September. Kriegsvolk des Christoph v. Wrisberg im Stift Verden, dessen angebliche Verwendung gegen Dänemark und Einfall in das Land Hadeln. Nachricht hierüber an Augsburg und Ulm. Heimlicher Aufenthalt des Herzogs Heinrich und seines Sohnes auf einem Schlosse in der Nähe der Wrisbergschen Truppen. Schreiben des Statthalters und der Räte in Wolfenbüttel. Erforderung der Kriegsräte und schnelle Beschaffung von Geld und Truppen. Geldlieferung an Sebastian Schertlin durch Augsburg, um vier Fähnlein Knechte anzuwerben. Siehe Nr. 754. - Siehe Nr. 2918
Enthält: Oktober, November. Siehe Nr. 2918. Anmarsch Herzog Heinrichs, Gegenrüstungen der Bundesstände. Geld für Schertlin zur Anwerbung von Truppen. Evangelische Kirchenordnung in Kaufbeuren. Reformation in Donauwörth. Schreiben der Stadt Goslar und Brief des Antonius Corvinus an den hessischen Prädikanten Dionysius Melander. Vorgehen Herzog Heinrichs gegen die Stadt Braunschweig und die Prädikanten. Absendung der Kriegsräte nach Mühlhausen. Kriegslage in Braunschweig. (Oktober. Siehe Nr. 2982. und Nr. 761.) Hoffnung, daß sich Wolfenbüttel halten werde. Sequestration des Landes Braunschweig. Zahlung des Doppelmonats durch Augsburg und Ulm. Rüstungen in Italien und im Oberland. Rettung Herzog Ernsts von Braunschweig-Lüneburg. Abmarsch der Augsburger Truppen zum Musterplatz. Lieferung von Hakenbüchsen aus Italien nach Antwerpen, angeblich für den König von England. Besuch des Frankfurter Tages durch Augsburg und andere oberländische Städte. Glückwunsch Augsburgs zum Siege des Landgrafen. Erbeutung braunschweigischer Akten. Friedensschluß. Kriegsstärke Hessens und Sachsens. Verhandlungen auf dem Frankfurter Bundestag wegen Albrechts v. Rosenberg
Enthält: Dezember. Rechnungslegung über die Kosten des braunschweigischen Zuges auf dem Frankfurter Bundestag. Zeitungen aus Italien. Erkennungszeichen für die aus Italien transportierten Geschütze. Bezahlung der kleinen Anlage durch Augsburg und Ulm an Schertlin zur Befriedigung der Bundeshauptleute
Enthält: neue Anleihen bei diesen Städten. Große Anleihe der Gegner in Augsburg
Enthält: März. Bemühungen der kaiserlichen Partei, Augsburg für ein neues Bündnis zu gewinnen. Bewilligung der Hilfe gegen die Franzosen durch die Reichsstände. Landgraf Philipps Zurückweisung der Vorschläge des Königs zur Gründung eines neuen Schwäbischen Bundes. Protest der Schmalkalder Verbündeten auf dem Speyrer Reichstag gegen den Abschied
Enthält: April, Mai. Siehe Nr. 698. - Anteil Augsburgs und Ulms an der kleinen Anlage zur Bezahlung der Hauptleute durch Sebastian Schertlin. Beurlaubung Schertlins zum Kaiser
Enthält: Juni. Siehe Abt. Straßburg, Nr. 2918
Enthält: Juli. Verhandlungen auf dem Speyrer Reichstage wegen der Restitution und Sequestration des Landes Braunschweig. Hilfe der oberländischen Städte gegen Herzog Heinrich. Bedrängung des Bischofs von Münster durch den Herzog Heinrich. Augsburgs Freude über die Bewilligung der Sequestration durch Sachsen und Hessen. Abfertigung eines augsburgischen Gesandten nach Metz. Augsburgs Anteil der Doppelhilfe. Angabe des Zwecks bei Forderung von Geldhilfen. Ladung der Kriegsräte nach Mühlhausen. Sendung zweier Augsburger Büchsenmeister nach Hessen
Enthält: August, September. Des Landgrafen Fürsprache für den münsterischen Kanzler Lic. iur. Nikolaus Meyer, daß er in seiner bisherigen Stellung gelassen und nicht in augsburgische Dienste genommen werden solle
Enthält: Oktober. Siehe Abt. Straßburg. Siehe Nr. 2918. Schuld des Kurfürsten von Brandenburg bei der Stadt Augsburg
Enthält: November. Sichere Nachricht von Bischof Otto von Augsburg, daß der Reichstag in Augsburg abgehalten werden solle. Sicherheitsmaßregeln gegen Herzog Heinrich. Rechnung der kleinen Anlage. Die dem Landgrafen zum braunschweigischen Zuge vorgestreckten Summen
Enthält: 1545 Januar. Bitte des Langrafen um Stundung der entliehenen 10000 Gulden, Bestellung von 400 Reitern auf eigene Kosten, Reiter des Klaus Berner und des Kurfürsten von Sachsen, Mangel an Kavallerie im Oberland. Rückständige Bezahlung des in Frankfurt bewilligten Wartegeldes, des dritten Doppelmonats und der von Hessen geleisteten Vorschüsse. Nachrichten von Georg v. Ravensburg über einen gegen Köln geplanten Zug. Mitteilung darüber an Augsburg und Ulm
Enthält: Februar, März. Schuldforderung des Jakob Herbrot an den Kurfürsten von Brandenburg. Zeitungen vom Türkenkrieg. Werbungen des Grafen von Oldenburg und des Hauptmanns Schneider. Anschläge gegen den Kurfürsten von Sachsen. Heimliche Rüstungen des Christoph v. Landenberg. Französisch-englischer Krieg. Bekämpfung des Evangeliums durch den Kaiser in Flandern. Stundung der von Augsburg vorgestreckten 10000 Gulden auf zwei Jahre. Zeitung aus Italien über den Tod Martin Luthers und das Konzil. März 16 Siehe Nr. 2982
Enthält: April. Herbrots Schuldforderung an den Kurfürsten von Brandenburg. Wormser Reichstagsverhandlungen. Sequestration des Landes Braunschweig
Enthält: Mai, Juni. Bevorstehender Durchzug spanischen Kriegsvolkes, Knechteanwerbungen durch Augsburg. Unterstützung von Donauwörth. Waffenstillstand zwischen dem Kaiser und den Türken. Plan einer Zusammenkunft der Bundesstände in Anbetracht der gefährlichen Lage und Hilfegesuch an die Eidgenossen. Vermittlung des Landgrafen in den Irrungen zwischen Nürnberg und Albrecht v. Rosenberg wegen Gefangennahme des Nürnberger Bürgers Hieronymus Baumgärtner durch Rosenberg. Rüstungen Herzog Heinrichs von Braunschweig. Verhandlungen in Worms wegen Restitution und Sequestration des Landes Braunschweig. Zustellung von 500 Gulden für Schertlin durch Augsburg. Empfehlung eines tüchtigen Kriegsmannes in Venedig
Enthält: September. Kriegsvolk des Christoph v. Wrisberg im Stift Verden, dessen angebliche Verwendung gegen Dänemark und Einfall in das Land Hadeln. Nachricht hierüber an Augsburg und Ulm. Heimlicher Aufenthalt des Herzogs Heinrich und seines Sohnes auf einem Schlosse in der Nähe der Wrisbergschen Truppen. Schreiben des Statthalters und der Räte in Wolfenbüttel. Erforderung der Kriegsräte und schnelle Beschaffung von Geld und Truppen. Geldlieferung an Sebastian Schertlin durch Augsburg, um vier Fähnlein Knechte anzuwerben. Siehe Nr. 754. - Siehe Nr. 2918
Enthält: Oktober, November. Siehe Nr. 2918. Anmarsch Herzog Heinrichs, Gegenrüstungen der Bundesstände. Geld für Schertlin zur Anwerbung von Truppen. Evangelische Kirchenordnung in Kaufbeuren. Reformation in Donauwörth. Schreiben der Stadt Goslar und Brief des Antonius Corvinus an den hessischen Prädikanten Dionysius Melander. Vorgehen Herzog Heinrichs gegen die Stadt Braunschweig und die Prädikanten. Absendung der Kriegsräte nach Mühlhausen. Kriegslage in Braunschweig. (Oktober. Siehe Nr. 2982. und Nr. 761.) Hoffnung, daß sich Wolfenbüttel halten werde. Sequestration des Landes Braunschweig. Zahlung des Doppelmonats durch Augsburg und Ulm. Rüstungen in Italien und im Oberland. Rettung Herzog Ernsts von Braunschweig-Lüneburg. Abmarsch der Augsburger Truppen zum Musterplatz. Lieferung von Hakenbüchsen aus Italien nach Antwerpen, angeblich für den König von England. Besuch des Frankfurter Tages durch Augsburg und andere oberländische Städte. Glückwunsch Augsburgs zum Siege des Landgrafen. Erbeutung braunschweigischer Akten. Friedensschluß. Kriegsstärke Hessens und Sachsens. Verhandlungen auf dem Frankfurter Bundestag wegen Albrechts v. Rosenberg
Enthält: Dezember. Rechnungslegung über die Kosten des braunschweigischen Zuges auf dem Frankfurter Bundestag. Zeitungen aus Italien. Erkennungszeichen für die aus Italien transportierten Geschütze. Bezahlung der kleinen Anlage durch Augsburg und Ulm an Schertlin zur Befriedigung der Bundeshauptleute
Enthält: neue Anleihen bei diesen Städten. Große Anleihe der Gegner in Augsburg
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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