1488 Juli 25 (an sant Jacobs deß zwölffbotten tag) Philipp von Riedern (Ridern) d.Ä. und seine Söhne Wendel und Asmus verkaufen mit Bewilligung Graf Johanns [III.] von Wertheim (-heyn) Abt Johann [III.] und dem Konvent zu Schöntal um ein Leibding von jährlich 100 fl LW 1/3 des großen und ihren Teil am kleinen Zehnten zu Oberwittstadt (Obern Wittigstat), den Gaden (das gadem) auf dem dortigen Kirchhof sowie eine ewige jährliche Gült von 9 Malter 4 Simri (sumerin) Roggen (korns), 4 Malter Dinkel, 7 Malter 5 Simri Hafer, 2 Simri Öl, 8 ß d 1 d Zins, 2 Turnosen (thurniß) für Käse, 57 Sommerhühner, 1 Martinshuhn und 6 Fastnachtshühner, alles Ballenberger Centmess und Währung, aus der Lohmühle zu Wölchingen, 1 Gut zu Schwabhausen (Schwaphußen), dem Reichartshof (Rycharts hof), Wiesen, Gütern, Äckern und Gärten zu Oberwittstadt sowie 2 Gütern und Äckern zu Unterwittstadt (Undern Wittigstat), alles vormals Lehen der Grafschaft Wertheim, wie sie das von ihrem Oheim Veit von Riedern erkauft haben, auf dessen Lebenszeit das gen. Leibding begrenzt ist. Graf Johann [III.] von Wertheim hat auf Bitten der A. durch eine Urkunde [vom 30. Juli 1488; s. U 977] auf die Lehen verzichtet und sie gefreit. Bürgen: 1) Hans von Rosenberg d.A., 2) Konrad von Rosenberg, 3) Wilhelm Rüdt der Kurze und 4) Hans von Lauingen (Lauginger) Siegler: 1) - 3) die A., 4) - 7) die Bürgen Ausf. Perg., besch., auf transparentem Gewebe aufgezogen - 7 Sg., 3. und 6. anh., die übrigen abg., vom 1., 2. und 7. bezeichnete Pressel anh. - Rv.: Super decimas in superiori Wittigstat et curiam ac bonis etc. [?] (iitz) intuenti Lit.: Friese, Lehenhof Nr. 72 S. 30 mit dem Eintrag über die Belehnung des Philipp von Riedern im Lehenbuch von 1454.