Wolf von Gundheim und seine Frau Klara Krug von Weinolsheim bekunden, dass sie Graf Johann von Sponheim und seinen Erben, die die Grafschaft nach ...
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127/2
Sonstige Behördensignaturen: N.179
A 5 Aktivlehen (Lehns- und Adelsbriefe) von Hessen-Darmstadt und anderen Rechtsvorgängern der Großherzöge von Hessen
Aktivlehen (Lehns- und Adelsbriefe) von Hessen-Darmstadt und anderen Rechtsvorgängern der Großherzöge von Hessen >> 6 Buchstabe G >> 6.26 von Gundheim
1428 April 28
Sponheim
Pergament, mit drei angehängten Siegeln.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: datum et actum ... feria quarta post Marci ewangeliste
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wolf von Gundheim und seine Frau Klara Krug von Weinolsheim bekunden, dass sie Graf Johann von Sponheim und seinen Erben, die die Grafschaft nach seinem Tod besitzen, ihre Freigüter, und zwar Haus und Hof zu Erbes-Büdesheim außer Zins und Seelgerät, nämlich ein Malter Korn und 18 Schillinge Heller, die dem Pfarrer und seinen Gesellen jährlich auf Haus, Hof und Garten neben den Barfüßern zu Oppenheim fallen, und ein Malter Korn von Haus, Hof und Garten neben Clesgin Schaff sowie ein Huhn und drei Heller, die von Haus und Hof in der Rheingrafen Hubhof jährlich fallen, vor Schultheiß, Schöffen und Gericht zu Erbes-Büdesheim zu Lehen aufgetragen und wieder als Lehen empfangen haben. Von der Beistandsverpflichtung ausgenommen werden Junker Otto Rug, HErr zu ALt- und Neu-Beymburg, Graf zu Calme in Eschlingen, und Junker Eberhard von Hohenfels, Herr zu Reipolskirchen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung des Wolf von Gundheim. Siegelbitte der Klara wegen Siegelkarenz an ihren Vetter Clasen von Dienheim. Siegelankündigung des Clasen von Dienheim für seine Base. Siegelbitte von Schultheiß, Schöffen und Gericht zu Erbes-Büdesheim wegen Siegelkarenz an Johann Wetter, Pastor zu Erbes-Büdesheim. Siegelankündigung des Pastors.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wolf von Gundheim und seine Frau Klara Krug von Weinolsheim bekunden, dass sie Graf Johann von Sponheim und seinen Erben, die die Grafschaft nach seinem Tod besitzen, ihre Freigüter, und zwar Haus und Hof zu Erbes-Büdesheim außer Zins und Seelgerät, nämlich ein Malter Korn und 18 Schillinge Heller, die dem Pfarrer und seinen Gesellen jährlich auf Haus, Hof und Garten neben den Barfüßern zu Oppenheim fallen, und ein Malter Korn von Haus, Hof und Garten neben Clesgin Schaff sowie ein Huhn und drei Heller, die von Haus und Hof in der Rheingrafen Hubhof jährlich fallen, vor Schultheiß, Schöffen und Gericht zu Erbes-Büdesheim zu Lehen aufgetragen und wieder als Lehen empfangen haben. Von der Beistandsverpflichtung ausgenommen werden Junker Otto Rug, HErr zu ALt- und Neu-Beymburg, Graf zu Calme in Eschlingen, und Junker Eberhard von Hohenfels, Herr zu Reipolskirchen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung des Wolf von Gundheim. Siegelbitte der Klara wegen Siegelkarenz an ihren Vetter Clasen von Dienheim. Siegelankündigung des Clasen von Dienheim für seine Base. Siegelbitte von Schultheiß, Schöffen und Gericht zu Erbes-Büdesheim wegen Siegelkarenz an Johann Wetter, Pastor zu Erbes-Büdesheim. Siegelankündigung des Pastors.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Alte Urkundenabteilung (Pertinenzbestände) (Tektonik)
- Alte Urkundenabteilung (Pertinenzbestände): Aktivlehen (Lehns- und Adelsbriefe) von Hessen-Darmstadt und anderen Rechtsvorgängern der Großherzöge von Hessen (Bestand)
- 6 Buchstabe G (Gliederung)
- 6.26 von Gundheim (Gliederung)