Kleinere Erwerbungen: Johannes Stelzenberger (1989-1972), Nachlass-Splitter (Bestand)
Show full title
UAT 183/216,
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> N Nachlässe und kleinere Erwerbungen >> Nr Kleinere Erwerbungen >> Kleinere Erwerbungen
1942-1943
Bestandsbeschreibung: Katholischer Theologe, 1950-1966 o. Prof. für Moraltheologie (kath.) in Tübingen.
Johannes Stelzenberg wurde am 12. August 1898 in Münchnerau bei Landshut geboren. Nach Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg studierte er ab 1919 Philosophie und Theologie in Freising und München wurde re 1923 zum Priester geweiht. 1928 promovierte er bei Martin Grabmann, als Studentenseelsorger in Würzburg schrieb er bei Ludwig Rulad seine Habilitationsschrift, mit der er 1930 habilitiert wurde. 1935 bis 1936 war er Gastprofessor an der Katholischen Universität in Santiago de Chile und übernahm zum Wintersemeser 1936/37 den Lehrstuhl für Moraltheologie an der Universität Breslau. Am 1. September 1939 wurd er als Divionspfarrer eingezogen und geriet gegen Ende des Kriegs in russische Gefangenschaft, aus der er 1949 heimehrte. Zum 1. Mai 1950 wurde er Nachfolger von Theodor Steinbüchel auf dem Lehrstuhl für Moraltheolgie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. 1966 wurde er emeritiert und zog in sein Haus nach Stockdorf bei München, wo er am 19. März 1972 starb.
Über den Verbleib eines Nachlasses ist nichts bekannt. Die hier verzeichneten Briefe privater Provenienz wurden dem Universtätsarchiv Tübingen von der Familie eines im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten übergeben, mit der Stelzenberger in brieflichem Kontakt stand.
März 2021, Dr. Regina Keyler
Literatur: Attempto 43/44 (1972), S. 98-100.
Johannes Stelzenberg wurde am 12. August 1898 in Münchnerau bei Landshut geboren. Nach Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg studierte er ab 1919 Philosophie und Theologie in Freising und München wurde re 1923 zum Priester geweiht. 1928 promovierte er bei Martin Grabmann, als Studentenseelsorger in Würzburg schrieb er bei Ludwig Rulad seine Habilitationsschrift, mit der er 1930 habilitiert wurde. 1935 bis 1936 war er Gastprofessor an der Katholischen Universität in Santiago de Chile und übernahm zum Wintersemeser 1936/37 den Lehrstuhl für Moraltheologie an der Universität Breslau. Am 1. September 1939 wurd er als Divionspfarrer eingezogen und geriet gegen Ende des Kriegs in russische Gefangenschaft, aus der er 1949 heimehrte. Zum 1. Mai 1950 wurde er Nachfolger von Theodor Steinbüchel auf dem Lehrstuhl für Moraltheolgie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. 1966 wurde er emeritiert und zog in sein Haus nach Stockdorf bei München, wo er am 19. März 1972 starb.
Über den Verbleib eines Nachlasses ist nichts bekannt. Die hier verzeichneten Briefe privater Provenienz wurden dem Universtätsarchiv Tübingen von der Familie eines im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten übergeben, mit der Stelzenberger in brieflichem Kontakt stand.
März 2021, Dr. Regina Keyler
Literatur: Attempto 43/44 (1972), S. 98-100.
6 Schr.
Bestand
Nachlass
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
17.12.2025, 9:03 AM CET
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- N Nachlässe und kleinere Erwerbungen (Archival tectonics)
- Nr Kleinere Erwerbungen (Archival tectonics)
- Kleinere Erwerbungen (Holding series)
- Johannes Stelzenberger (1989-1972), Nachlass-Splitter (Archival holding)