Coseriu-Archiv (Bestand)
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UAT 844/
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> N Nachlässe und kleinere Erwerbungen >> Nc Nachlässe C - D >> Eugenio Coseriu (1921-2002)
ca. 1950-2000
Bestandsbeschreibung: Zur Biographie
Eugenio Coseriu wurde am 27.7.1921 in Rumänien geboren. Er studierte in Rumänien und Italien, war Lektor der Rumänischen Sprache in Mailand und wurde im Jahr 1951 Professor für Allgemeine und Indogermanische Sprachwissenschaft an der Universität Montevideo in Uruguay. Nach einer Gastprofessur in Coimbra (Portugal) kam er 1961 nach Deutschland, zunächst nach Bonn und Frankfurt am Main. Ab 1963 war er ordentlicher Professor für Romanische Philologie, ab 1966 auch für Allgemeine Sprachwissenschaften an der Universität Tübingen. Er starb am 7.9.2002 in Tübingen
Das "Coseriu-Archiv" wurde bis 2022 im Romanischen Seminar verwahrt, erschlossen und für die Benutzung zugänglich gemacht.
Zur Bearbeitung
Im Jahr 2022 wurde der Bestand vom Universitätsarchiv übernommen und bekam die Signatur UAT 844. Im Frühjahr 2023 konnten die Erschließungsdaten des Romanischen Seminars aus einer Tabelle in das Archivinformationssystem ACTApro konvertiert werden. Dabei wurden den Verzeichnunseinheiten jeweils eine laufende Signatur zugewiesen, die alte alphanumerische Signatur wird als Teil der Signatur mit weitergeführt. Die Titelaufnahmen wurden - soweit mit Namen versehen - mit GND-Daten ausgezeichnet und die Links zu den auf der Präsentationsplattform OpenDigi zugänglichen Digitalisaten eingetragen.
Eugenio Coseriu wurde am 27.7.1921 in Rumänien geboren. Er studierte in Rumänien und Italien, war Lektor der Rumänischen Sprache in Mailand und wurde im Jahr 1951 Professor für Allgemeine und Indogermanische Sprachwissenschaft an der Universität Montevideo in Uruguay. Nach einer Gastprofessur in Coimbra (Portugal) kam er 1961 nach Deutschland, zunächst nach Bonn und Frankfurt am Main. Ab 1963 war er ordentlicher Professor für Romanische Philologie, ab 1966 auch für Allgemeine Sprachwissenschaften an der Universität Tübingen. Er starb am 7.9.2002 in Tübingen
Das "Coseriu-Archiv" wurde bis 2022 im Romanischen Seminar verwahrt, erschlossen und für die Benutzung zugänglich gemacht.
Zur Bearbeitung
Im Jahr 2022 wurde der Bestand vom Universitätsarchiv übernommen und bekam die Signatur UAT 844. Im Frühjahr 2023 konnten die Erschließungsdaten des Romanischen Seminars aus einer Tabelle in das Archivinformationssystem ACTApro konvertiert werden. Dabei wurden den Verzeichnunseinheiten jeweils eine laufende Signatur zugewiesen, die alte alphanumerische Signatur wird als Teil der Signatur mit weitergeführt. Die Titelaufnahmen wurden - soweit mit Namen versehen - mit GND-Daten ausgezeichnet und die Links zu den auf der Präsentationsplattform OpenDigi zugänglichen Digitalisaten eingetragen.
9,60 lfm
Bestand
Nachlass
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:03 MEZ