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Dekanat Eduard von der Goltz
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Theologische Fakultät I >> 02. Dekanatsakten 1832-1935
1922-1923
Enthält u.a.: Ministerialerlasse: Zulassung von Reichsausländern zur Doktorpromotion, Vermeidung von Doppelanschaffungen in Bibliotheken, Erstellung von Berichten zur Personalveränderung bei nichtreichsdeutschen Privatdozenten und Assistenten, neue Formulare für die jährliche Nachweisung der Promotionen, Anerkennung von 2 Vollanstalten zum Ausfertigen von Reifezeugnissen in Oldenburg, Unterrichtung des Ministeriums über alle Gesuche an die Notgemeinschaft, Bescheid des Provinzialschulkollegiums in Stettin zu Ergänzungsprüfungen in Latein und Griechisch für Greifswalder Studenten, Bereitstellung von Darlehen für deutsche Professoren zur Beschaffung von Heizmaterial, Nichtberechtigung von Studenten mit kleiner Matrikel zum Ablegen der Doktorprüfung, Bestimmungen zur Nachfertigung eingereichter Dissertationen während des Krieges, Maßnahmen zur Vermeidung von Bücherdiebstählen in Seminaren, Erhöhung der Promotionsgebühr, Neufestsetzung der Hochschulgebühren, Erhöhung der Bandgebühr für den Leihverkehr der Universitätsbibliothek, Zustimmung zur Erhöhung der Habilitationsgebühr, Umwandlung der "Honorarstundung" in "Honorarerlaß" und vorläufige Gebührenordnung, Anregungen zur Lösung der Druckprobleme von Dissertationen, keine Notstandsbeihilfen für Privatdozenten, Bitte um Stellungnahme der Fakultät zur Umwandlung des Lizentiaten- in den Doktortitel, Versorgungsberechtigung der ao. Professoren, Zulassung zum Universitätsstudium ohne Vorbildung, Erneuerung von Doktordiplomen anläßlich von Doktorjubiläen der ehemaligne deutsche Universität Straßburg, keine Druckpflicht von Habilitationsschriften, Erhöhung der Habilitationsgebühren, Ablehnung einer Vergütungserhöhung für die Leitung des Theol. Seminars, Luxussteuerfreiheit von Diplomvordrucken, Änderung der Dienst- und Versorgungsbezüge für Professoren, Anerkennung des Universitätsstudiums in Freiburg (Schweiz), Erhöhung der Promotionsgebühren auf 6000,- Mark, Übernahme der Mindereinnahmen der Dozenten durch den Honorarerlaß auf die Staatskasse, Anrechnung der Habilitationszeit auf die ruhegehaltsfähige Dienstzeit der Professoren, Ausführungen zum Druck von Dissertationen, Honorarberechnung für das Studienjahr 1922/23, Hochschulgebühren für Ausländer, Erhöhung der Hochschulgebühren für das Sommersemester 1923, Anregung zum Senken der Herstellungskosten für Doktordiplome, Erhöhung des Seminarbeitrages auf 600 Mark und der Seminarbenutzungskarte auf 400 Mark, Erhöhung der Promotionsgebühr auf 12.000 Mark, Ausländerzuschläge für das Sommersemester 1923. - Eingabe der Theol. Fakultät Berlin an die verfassunggebende Kirchenversammlung betr. Bekenntnisfrage. - Schriftverkehr mit den Fakultäten Halle, Königsberg, Berlin und dem Ministerium zur Lizentiatenfrage. - Mitteilung der Theol. Fakultät Göttingen über Ehrendoktortitel an Bischof Jensen in Herrnhut. - Erklärung der Theol. Fakultät Marburg zum Mord an Reichsminister Rathenau. - Begründung einer evangelischen Theol. Fakultät in Warschau (lat.). - Bitte des deutschen evangelischen Kirchenausschusses um Zusammenstellung einer "Vertretung der Fakultäten" auf dem Kirchentag. - Verhandlungen zwischen den Theol. Fakultäten Halle, Tübingen, Königsberg, Berlin und Greifswald zur Bildung der "Fakultätenvertretung" auf dem Kirchentag. - Ministerialantwort betr. der Drucklegung wertvoller Lizentiatenarbeiten. - Danksagung der Fakultät Dorpat zum Tod des Prof. von Stromberg. - Schreiben an den evangelischen Oberkirchenrat in Berlin zur Errichtung des Predigerseminars in Kückenmühle. - Schreiben vom Direktor des Predigerseminars Spandau zur Errichtung eines Seminars in Kückenmühle. - Anregung der Theol. Fakultät Königsberg eines Mitspracherechts der Theol. Fakultäten bei Neubesetzung von phil. Lehrstühlen. - Ernennungen: D. Wiegand, D. Dalman, D. Deissner und D. Girgensohn zu Direktoren des Theol. Seminars. - Verhandlungen zur Genehmigung einer Weltanschauungsvorlesung des Privatdozenten Dr. Schmidkunz. - Remuneration für Seminardirektoren. - Bitte an das Ministerium um Genehmigung von Gastvorlesungen (Mission) des D. Julius Richter aus Berlin und Zustimmung des Ministers. - Verhandlungen und Vorschläge zur Neubesetzung der systematischen Professur nach Abberufung und Entlassung des D. Girgensohn und Ernennung des Privatdozenten Wilhelm Koepp. - Habilitationen: Lic. Bauernfeind, dabei: Gesuch, Lebenslauf, Diplom, Verhandlungen, Stipendien, Gebühren; Lic. Dr. Herbst, dabei: Gesuch, Diplom, Verhandlungen, Stipendien, Gebühren. - Habilitationsgesuch und Ablehnung des Lic. Hugo Lehmann. - Privatdozent Hänel, dabei: Stipendien und Lehrauftragsvergütung, Antrag der Fakultät um Verleihung der Dienstbezeichnung ao. Prof. - Musikdirektor Zingel, dabei: Antrag der Fakultät auf höhere Dienstbezeichnung (Prof.), abschlägige Antwort des Ministeriums. - Lizentiatenpromotion Johannes Heintze, dabei: Gesuch, Lebenslauf, Gutachten, Diplom, Gebühren. - Lizentiatenpromotion Wilhelm Pless, dabei: Gesuch, Lebenslauf, Prüfungsprotokoll, Diplom, Gebühren. - Lizentiatenpromotion Hellmuth Lother, dabei: Gesuch, Lebenslauf, Gutachten, Prüfungsprotokoll, Gebühren. - Ehrenpromotionen mit Dankschreiben: Ernst Julius Graf von Seidlitz, Dr. jur. Hermann Duske, Pastor Walter Michaelis, Pastor Paul Karig. - Stipendienangelegenheiten, dabei: Stipendienverteilung Sommersemester 1922, Krützmacher-Stipendium, Matthes-Stipendium, Richard Krause-Stipendium, Kollektenfonds Stralsund, Köslin und Grenzmark-Posen. - Außerordentliche Spenden: Schwedenspenden, Graf Seidlitz für Studienhaus 50.000 Mark, Dr. Schabert aus Riga, Pfarrer Wack 125.000 Mark.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.