Die 10. Panzerdivision Sigmaringen - Als erster Großverband der Bundeswehr vor dem Balkaneinsatz
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/003 D003110/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/003 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2000
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2000 >> Mai 2000
Sonntag, 7. Mai 2000
Dass die Bundeswehr bei einem Auslandseinsatz komplett von einem einzigen Großverband vertreten wird, ist neu. Ab kommender Woche werden 7.200 Soldaten der 10. Panzerdivision nach Bosnien und in den Kosovo verlegt, um die internationalen Abkommen in den ehemaligen Bürgerkriegsgebieten durchzusetzen. Die 10. Panzerdivision mit Sitz im südwürttembergischen Sigmaringen gilt für diese Art Einsatz als besonders geeignet: Die Bundeswehr hat nur wenige vergleichbare Verbände unter ihren Krisenreaktionskräften.
Während der Balkaneinsatz für die Kommandeure bisher vor allem ein organisatorischer Ernstfall ist, müssen sich die Soldaten auf tödliche Gefahren vorbereiten, zum Beispiel auf versteckte Minen. Dazu kommt der Einschnitt ins Privatleben, die monatelange Trennung von der Familie. Der Großeinsatz der 10. Panzerdivision wird aber auch mit Argwohn betrachtet: Der Einsatz zeige, dass sich die Bundeswehr immer weiter von ihrem ursprünglichen Verteidigungsauftrag entferne, sagen Kritiker innerhalb der Truppe.
Während der Balkaneinsatz für die Kommandeure bisher vor allem ein organisatorischer Ernstfall ist, müssen sich die Soldaten auf tödliche Gefahren vorbereiten, zum Beispiel auf versteckte Minen. Dazu kommt der Einschnitt ins Privatleben, die monatelange Trennung von der Familie. Der Großeinsatz der 10. Panzerdivision wird aber auch mit Argwohn betrachtet: Der Einsatz zeige, dass sich die Bundeswehr immer weiter von ihrem ursprünglichen Verteidigungsauftrag entferne, sagen Kritiker innerhalb der Truppe.
SWR 1
0:30:00; 0'30
Audio-Visuelle Medien
Baade, Bernd
Blazek, Ronny
Koblenzer, Gerhard
Mühle, Alexander
Pressmer, Timo
Bosnien [BIH]
Kosovo [RKS]
Prizren [RKS]
Sigmaringen SIG
Bürgerkrieg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Audiovisuelles Archiv (Tektonik)
- Mitgeschnittene Film- und Tondokumente (Tektonik)
- Mitgeschnittene Tondokumente des SDR, SWF und SWR (Tektonik)
- Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2000 (Bestand)
- Mai 2000 (Gliederung)