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Erzstift Köln, insbesondere Herzogtum Westfalen (Abschriften von Urkunden und Akten)
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Enthaeltvermerke: Enthält v.a.: Vogtei und Güter des Stifts Flaesheim, (1166, 1200, 1240, 1254); Angelegenheiten und Belehnung mit dem kölnischen Lehen Haus Lüttinghof [bei Gelsenkirchen], (1361-1694); Angelegenheiten und Belehnung mit dem kölnischen Lehen Haus Loe, (1386, 1395); Angelegenheiten und Belehnung mit dem kölnischen Lehen Haus Sickenbach, (1335, 1361, 1392-1555); Angelegenheiten und Belehnung mit dem kölnischen Lehen Ahaus, (1353, 1395); Angelegenheiten und Belehnung mit dem kölnischen Lehen Haus Westerholt, (1359, 1454-1690); Belehnung der Familie von Plettenberg mit dem kölnischen Lehen Loen [bei Soest], (1335, 1380-1388); Verkauf von Gütern der Familie von Plettenberg in Helden [bei Attendorn] an die dortige Pfarrei, (1346); Erbauung der Burg Hovestadt, (1346); Stiftung des Klosters Drolshagen durch Heinrich von Sayn und Privilegien des Klosters, (1235, 1244, 1281); Bündnisse zwischen dem Erzbischof von Köln mit den Bischöfen von Osnabrück und Paderborn sowie mit dem Abt von Corvey zur Erhaltung des Landfriedens zwischen Rhein und Weser, (1247, 1261, 1266, 1277); Gerechtsame des Erzbischofs von Köln in der Stadt Herford, (1390); Erwerb der Grafschaft Arnsberg durch das Erzstift Köln und Rechte der Grafschaft, (1368, 1369, 1372); Privilegien der Stadt Attendorn, (1371, 1374); Privilegien der Stadt Olpe, (1373); Privilegien der Stadt Winterberg, (1374); Privilegien der Stadt Geseke, (1372); Privilegien der Stadt Soest, (1369); Privilegien der Stadt Hallenberg, (1374); Bindung des Marschallamtes von Westfalen an die Grafschaft Arnsberg, (1376); Versatz und Wiederlöse der Grafschaft Arnsberg, (1376); Versatz der Stadt Lügde durch den Erzbischof von Köln an den Grafen von Everstein, (1337-1371); jährliche Einkünfte des Grafen von Arnsberg, (1348); Verkauf der Grafschaft Arnsberg an das Erzstift Köln, (1368); Lehen der Grafschaft Arnsberg, (o.D.); Verhandlungen des Bischofs von Paderborn, Simon I. zur Lippe, mit dem Erzbischof von Köln, Konrad I. von Hochstaden, wegen der Gefangenschaft Bischof Simons, (1254-1256); kaiserliche Verleihungen des Herzogtums Westfalen an das Erzstift Köln (Notariatsinstrument auf Pergament), (1180, 1200, 1204, 1260), 1441; Verpfändungen von Bilstein, Waldenburg, des Hofes Gelmen bei Soest, von Hovestad, Oestinghausen und Körbecke, (1454, 1463, 1487); Umwandlung des Prämonstratenserinnenklosters Bredelar in ein Zisterzienserkloster, (1196); Kloster Flechtrop, (1249, 1309); Vereinigung des Bistums Paderborn mit dem Erzbistum Köln, (1429, 1431); Büren, Ringelstein, Wewelsburg, Wünnenberg, (1379-1384, 1412, 1456); Abschriften eines Privilegs des Bischofs Balduin von Paderborn für das Kloster Abdinghof [auf Pergament], (1359); Revers Bischof Heinrichs von Münster über seine Ernennung zum Marschall von Westfalen [auf Pergament], (1446). Enthält auch: Abschrift von Urkunden Kaiser Friedrichs I., (1180); Ottos IV., (1200); Philipps, (1200); Ludwigs des Bayern, (1338); Sigismunds, (1431); Papst Martins V., (1429); Clemens´ VII., (1532);
Sammlungsregistraturbildner
Sachakte
Plettenberg
von Sayn, Heinrich
I. zur Lippe, Simon
I. von Hochstaden, Konrad
Philipps,
Martins V., Papst
Clemens´ VII.,
Friedrichs I.,
; Ludwigs des Bayern
Ottos IV.
Sigismunds,
Westfalen
Flaesheim, Stifts
Lüttinghof, Haus
Loe,, Haus
Sickenbach, Haus
Westerholt, Haus
Loen
Helden
Hovestadt, Burg
Drolshagen
Corvey
Herford,
Arnsberg
Attendorn,
Olpe,
Winterberg,
Geseke,
Soest,
Hallenberg,
Lügde
Everstein,
Gelmen
Oestinghausen
Bredelar
Flechtrop,
Abdinghof
Ahaus,
Bilstein,
Büren,
Hovestad,
Köln,
Körbecke,
Ringelstein,
Waldenburg,
Wewelsburg,
Wünnenberg,
Osnabrück
Paderborn
Landfriedens
Marschallamtes
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.