Geburtsbrief
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5990
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 15 Geburtsbriefe 1696-1795
1778 Oktober 15
Regest: Oberamtmann, Bürgermeister und Gericht zu Freudenstadt bekennen: Christina Barbara Baldenhoffer, die sich in Reuttlingen ehelich und häuslich niederlassen will, ist die eheliche Tochter des weiland Heinrich Baldenhoffer, Tuchmachers, und der Ursula Catharina geb. Haaß. Sie ist am 15. Mai 1756 geboren und darauf von Johann David Fahrner, Bürger und Tuchmacher, Michael Blickle, Bürger und Hufschmied, und Maria, Eheweib des Peter Baldenhoffer, Bürgers und Tuchmachers, aus der Tauf gehoben worden. Sie ist mit keiner Leibeigenschaft beschwert.
Noch weiter wird attestiert, dass Christina Barbara Baldenhoffer von ihrer verwitibten Mutter nicht nur ein Heiratgut von 500 fl bar Geld zu erheben, sondern auch auf begebenden Sterb- und Erbfall ein weiteres Vermögen sicher zu erhoffen hat.
Freudenstadt, 21. Oktober 1778.
Dorsal-/Marginalvermerke: Darunter: Verlesen in senatu den 23. Oktober 1778 und die Baldenhofferin angenommen.
Noch weiter wird attestiert, dass Christina Barbara Baldenhoffer von ihrer verwitibten Mutter nicht nur ein Heiratgut von 500 fl bar Geld zu erheben, sondern auch auf begebenden Sterb- und Erbfall ein weiteres Vermögen sicher zu erhoffen hat.
Freudenstadt, 21. Oktober 1778.
Dorsal-/Marginalvermerke: Darunter: Verlesen in senatu den 23. Oktober 1778 und die Baldenhofferin angenommen.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Ausstellungsort: Freudenstadt
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegel der Stadt Freudenstadt
Unterschrift des Amtsbürgermeisters Johannes Eyth
Stadtmagistrat Johannes Eyth
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegel der Stadt Freudenstadt
Unterschrift des Amtsbürgermeisters Johannes Eyth
Stadtmagistrat Johannes Eyth
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ