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Papst Benedikt XIV. transferiert Amand von Buseck, Titularbischof
von Themiscyra [Terme in der Türkei], nach Beratung im Konsistorium auf
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1751-1760
1752 November 27
Ausfertigung, Pergament, Bleibulle an Hanfschnur
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Rome apud sanctam Mariam Maiorem anno incarnationis Dominice millesimo septingentesimo quinquagesimo secundo quinto Kalendas Decembris pontificatus nostri anno tertiodecimo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Papst Benedikt XIV. transferiert Amand von Buseck, Titularbischof von Themiscyra [Terme in der Türkei], nach Beratung im Konsistorium auf den kürzlich zum Bistum erhobenen Bischofssitz Fulda. Seit der Errichtung des Bistums Fulda galt dieses als vakant. Der Papst überträgt Amand die volle geistliche und weltliche Leitungsgewalt über das Bistum Fulda. Vor seiner Weihe muss er vor den Titularbischöfen [Daniel Johann Anton Reichsritter von Gebsattel] von Sigus, [Weihbischof in Würzburg], und [Christian Albert Anton von Merle] von Sinope, [Weihbischof in Worms], oder einem von ihnen, Glaubensbekenntnis und Treueid gemäß den ihm in zwei verschlossenen Urkunden übersandten Formularen (quas sub diversis nostris bullis mittimus introclusas) ablegen. Amand soll darüber eine mit eigenem Boten nach Rom zu sendende besiegelte Urkunde mit seiner und der Weihbischöfe Unterschriften ausstellen. Ausstellungsort: Rom, Sta. Maria Maggiore. Romani pontificis quem pastor ille. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Bleibulle: Apostelstempel, Namensstempel)
Auf der Plica rechts: (I. Villa [?]).
Auf der Plica oben rechts: (N. 8 [?]).
Auf der Plica links: (YX [?] / XXIV [grossi] / So [?] 51.64.4).
Unter der Plica links: (XXIV [grossi] / V. Mascolus / N. Calisti / E. P. cath. Xmliis .. XIII° / C. .... pro magistris / L. C. / Pro sacro collegio / S. An..ellius secretarius [?] / Marius [?]).
Unter der Plica links auf der Innenseite: (Pro ... [?] / F. Most... [?] / O. Barlovius capitaneus / Ph. Ri XXIV naldi A. Malocordus).
Unter der Plica unter den Siegelschnüren: (P. I. Antonionus / I. Chisius Montorius / Caraffa capitaneus).
Unter der Plica rechts: (Pro communis 3 s / I.. pro... et uno pro ...[?] fo 15 8 2/3 / pro magistris cap. [?] / Pro communi fo 16 / Pro communi fo ß 12 / A. de Iurre cappitaneus [?] Coadi. [?] / Pro communi d 19 - 12 / I. de Iurres capitaneus ... [?] / T.).
Unter der Plica rechts auf der Innenseite: (Pro communi Io. 48 - / I. Ioseph Servicoli capitaneus).
Auf der Rückseite: (Registrata Felitanus [?]).
Auf der Rückseite auf dem Kopf stehend unter den Siegelschnüren: (P. Antonius ... [?] / [...] [?]).
Auf der Rückseite auf dem Kopf stehend: (I. Chisius Montorius).
Vgl. zur Errichtung des Bistums Fulda auch StaM, 100: Urkundenabschriften, 17: Fulda 4, Nr. 5 [1752 November 27].
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.