1.) Amt und Schloss Neustadt [Neustadt (Dosse), Amt Neustadt (Dosse), Lkr. Ostprignitz-Ruppin] mit Zubehör; 2.) das Rittergut Gerdeshagen mit sein...
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Urk. 14, 178
A I u, Brandenburg sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Chur=Brandenburgischer Lehn=Brieff
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Passivlehen >> Brandenburg, Markgrafen von
1664 Dezember 22
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Amt und Schloss Neustadt [Neustadt (Dosse), Amt Neustadt (Dosse), Lkr. Ostprignitz-Ruppin] mit Zubehör; 2.) das Rittergut Gerdeshagen mit seinem Zubehör; 3.) das Dorf Wilsleben [Ortsteil der Stadt Aschersleben, Salzlandkr.] im Fürstentum Halberstadt; 4.) das Amt Hötensleben [Gem., Lkr. Börde] im Herzogtum Magdeburg. Auf Bitte der 1664 belehnten Hedwig Sophie Landgräfin von Hessen-Kassel, geborener Markgräfin von Brandenburg, wird das Haus Hessen-Kassel in die Belehnung der genannten Ämter, Güter und Dörfer, die am 23. August 1664 für die Landgrafen von Hessen-Darmstadt ausgefertigt wurde, aufgenommen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Friedrich Wilhelm Markgraf von Brandenburg
Vermerke (Urkunde): Siegler: Friedrich Wilhelm Markgraf von Brandenburg
Belehnte/r: Hedwig Sophie Landgräfin von Hessen-Kassel, geborene Markgräfin von Brandenburg, in Vormundschaft ihres Sohnes Wilhelm [VII.] Landgrafen von Hessen-Kassel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ