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Zinszahlungen und Amtleute der Herrschaft Vianen
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Auswärtiger Besitz des Hauses Lippe >> 7. Vianen >> 7.5. Vianen unter Lippe
(1579-1582), 1679-1730
Enthaeltvermerke: enthält v.a.: Übertragung der Herrschaft Vianen durch Amalie zur Lippe an Simon Henrich zur Lippe (1687, vgl. L 3 Nr. 379); vorläufige Übernahme der Amtleute und Bedienten nach dem Erbfall an Amalie; Entscheidungen des Rates von Holland über Vianen, insbesondere zu den Ansprüchen des W. van Cattenburch (1726/27); Listen der Zinszahlungen der Domäne von Vianen an den Grafen zur Lippe bzw. an Holland (1725); Einigung über fortbestehende Schulden des Grafen zur Lippe gegenüber den "Heyligen Geist Armen" (1730); Zahlungsanweisung der Amalie zur Lippe für die Kollekte der Kirche von Vianen während ihrer Abwesenheit (1697); Testament der Gertrud von Bronkhorst (1579/82); Regelung der Schulden gegenüber Ernst Wilhelm Schrader (1729) mitsamt älteren Belegstücken (seit 1690); Liste von Ansprüchen gegenüber Hendrik von Brederode (1592); Vergleich mit W. van Cattenburch (1729); Bestallung des Valentijn Micheel zum Sekretär der Stadt Vianen und der "Hooge Schouwe der vijf Heeren" (1716); Konzepte zur Bestallung des Rentmeisters Feith; Kopie der Einstellungsbedingungen des Rentmeisters Peter Inghenhouse (1679) und Beschreibung der Aufgaben des Rentmeisters durch Simon Henrich (1687); Abberufung des Rentmeisters Gordon (1720); Graf Güldensteen über den Zustand Vianens (1718); Bemühungen zur Prüfung der Rechnungen Gordons; Auszug hierzu aus Instruktion für Nathan van Dortmond (1711); Register aller Amtspersonen der Herrschaft Vianen von 1680 bis 1692; Ermächtigungen für Jacques de l´Homme de la Fare zur Einsetzung von Amtleuten in der Herrschaft (1692-1707) enthält auch: Druck (15 S.): "Memorie voor het regt van den Vryheere van Vianen, tot de privative aenstellinge van den Secretaris van de Hooge Schouwe der vijf Heeren", mit "Byvoegsel", (nach 1715)
Auswärtiger Besitz
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.