Notariatsakten (Ablieferung Fischer-Fürwentsches)
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462
S 11 Deposita & Sammlungen Viersen Deposita & Sammlungen Viersen
Deposita & Sammlungen Viersen
1763 - 1815
Enthält: Vertrag über die Teilung des Erbes Theis Heyer zwischen dessen Kindern aus erster und zweiter Ehe (1763); Vertrag über den Verkauf eines Hauses auf der Bruchstraße von Johann Cüsters und Margareta Conradts an Gerard Fonger und Petronella Strux (1765); Schuldenabgleichung zugunsten Peter Seulens, durchÜberlassung des bisher in Pfandbesitz gehaltenen Hauses an der Brochstraße durch die Vormünder der minderjährigen Tochter des Gerard Fonger (ca. 1795); Ausrüstung des Peter Anton Seulen für das Niederrheinische Husaren Regiment (1815); Vertrag über die Übernahme und Fortführung der Bäckerei der Eheleute Peter Jacob Wilhelm Seulen und Anna Gertrud Heyer durch deren Söhne Peter Anton und Johann Heinrich Seulen (24.9.1827)
Akten
Fonger, gerard
Heyer, Theis
Cüsters, Johann
Conradts, Margareta
Strux, Petronella
Seulen, Peter
Seulen, Peter Anton
Seilen, Johann Heinrich
Seulen, Peter Jacob Wilhelm
Heyer, Anna Gertrud
Brochstraße
Befreiungskriege, Niederrheinisches Husaren Regiment
Bäckereien, Seulen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:15 MEZ