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NL 247: Mathy, Helmut (Bestand)
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Bestände des Stadtarchivs Mainz >> Nachlässe >> Nachlässe nach Nummern, NL 201-250
1954-2005
gesperrt bis 31.12.2018
Der Nachlass besteht im wesentlichen aus Manu- und Typoskripten von Reden, Vorträgen und Aufsätzen sowie Korrespondenz(splittern).
Fotos Bpsf16726a - Bpsf16737a gingen nach dem Einscannen zurück an das Universitätsarchiv.
Der Nachlass des Mainzer Historikers, Honorarprofessors und Vorsitzenden des Mainzer Altertumsvereins Prof. Dr. Helmut Mathy (14. Mai 1934 - 14. Oktober 2008) wurde im Herbst 2009 von seiner Witwe Renate Mathy übernommen. Insgesamt umfasste er 256 Archivkartons. Eine vorläufige Auflistung des Inhalts erfolgte 2010 durch die FAMI-Auszubildenden Marina Zoll, Kai Bochnia und Marc-André Fooladvandi sowie 2012 durch Dipl.-Bibliothekarin Susanne Speth. Im Frühjahr 2013 wurde der im Bestand enthaltene Nachlass des akademischen Lehrers von Helmut Mathy, Prof. Dr. Leo Just, von der Praktikantin Janina Kühner aussortiert und in einer Liste erfasst, nach der dann die Abgabe an das Universitätsarchiv im Mai 2013 erfolgte. Im Sommer 2013 wurden dann alle Vorträge und Reden, sofern sie nicht publiziert vorlagen, durch den Praktikanten Peter Schmidt chronologisch zusammengeführt und in FAUST verzeichnet. Die unzähligen Audio-Kassetten mit Mitschnitten von Vorträgen und Rezitationen Mathys bearbeitete Dipl.-Dokumentarin Regina Zölßmann.
Kassiert wurden alle Kopien von gedruckten und ungedruckten Quellen aus Archiven und Bibliotheken, soweit sie nicht für die vom Stadtarchiv aufgebaute Quellensammlung zur Mainzer Geschichte in Frage kamen; außerdem wurden die unzähligen Kopien aus Büchern und Zeitschriften vernichtet. Kassiert wurden außerdem alle Manuskripte von Vorträgen und Aufsätzen, die in publizierter Form vorliegen. Aufbewahrt wurden von den Manuskripten zur Lehrtätigkeit nur einige Exemplare, die beispielhaft thematisch und stilistisch das Werk Mathys widerspiegeln (zumal die universitäre Tätigkeit durch den im Universitätsarchiv liegenden Nachlass dokumentiert ist). Von den Audio-Kassetten wurde ebenfalls nur eine repräsentative Auswahl zur Archivierung übernommen.
Im Nachlass enthaltene Originalquellen wurden entnommen und mit Nachweis der Provenienz passenden Beständen des Stadtarchivs zugewiesen, darunter ein Autograph des Künstlers Adolf Gerhard vom Juni 1944, das in die Autographensammlung (AS / 876) integriert wurde, oder das Stammbuch eines 1791/92 an der Mainzer Universität immatrikulierten Studenten, das in den Bestand 18 eingeordnet wurde (18 / 256). Sofern es sich um Fremdprovenienzen handelte, wurden diese an das Universitätsarchiv Mainz, das Landeshauptarchiv Koblenz sowie das Staatsarchiv Darmstadt abgegeben.
Zu den Tonträgern MC-Kassette
*Titel von Mathy auf Kassettenbeschriftung vorgegeben und weitestgehend übernommen. Titel können sich sowohl auf Seite A als auch auf Seite B beziehen (ansonsten angegeben)
*Einzelne Kassetten: A= Vorderseite. B=Rückseite. Abweichende Titel: Gesprochene Titel vor geschriebenen Titeln bevorzugt. Time Code von Mathy= Anfang bis Ende in eckigen Klammern angegeben. für Abspieldeck Yamaha mit Zusatz Y in eckigen Klammern angegeben. Timecode: Angaben von Mathy entsprechen nicht der Abspielgeschwindigkeit des Abspiel-Kassettendecks Yamaha. Angaben von Mathy divergieren u.a. auch aufgrund der Kassetten. Evtl. beziehen sich die Timecodes von Mathy auf Minutenschritte (z.B. 55 = ca. 5,5 Min?) Abspieldeck Yamaha (Stadtarchiv) divergiert ebenfalls (z.B. 370 =circa 6 Min?). Bitte beachten: Zählung bzgl. der B-Seite ist uneinheitlich, teil. beginnt Zählung ab 0, teilw. wird Zählung von Seite A fortgeführt
*Les/ Expt= Lesung, Exzerpt, Rezitation
Fragezeichen: Angaben von H. Mathy nicht eindeutig entzifferbar
Ludwig Falck, Helmut Mathy, dem Historiker, Organisator, Anreger zum 50. Geburtstag am 14. Mai 1984, in: Mainzer Zeitschrift 79/80 (1984/85), S. V-XIV; Friedrich Schütz, Laudatio und Widmung für Helmut Mathy, in: Mainzer Zeitschrift 94/95 (1999/2000), S. 1f.; Susanne Speth, Bibliographie Helmut Mathy, in: Mainzer Zeitschrift 94/95 (1999/2000), S. 3-17; Brigitte Barwinski, Vorträge von Helmut Mathy im Mainzer Altertumsverein, in: Mainzer Zeitschrift 94/95 (1999/2000), S. 19-21; Wolfgang Dobras, Prof. Dr. Helmut Mathy (1943-2008). Ein Leben für die Mainzer Geschichte, in: Mainzer Zeitschrift 104 (2009), S. V-VII; Susanne Speth, Verzeichnis der Schriften von Helmut Mathy ab 2000 (einschl. seiner Vorträge im Mainzer Altertumsverein), in: Mainzer Zeitschrift 104 (2009)VIII.
Form und Inhalt: Der Nachlass besteht im wesentlichen aus Manu- und Typoskripten von Reden, Vorträgen und Aufsätzen sowie Korrespondenz(splittern).
Ludwig Falck, Helmut Mathy, dem Historiker, Organisator, Anreger zum 50. Geburtstag am 14. Mai 1984, in: Mainzer Zeitschrift 79/80 (1984/85), S. V-XIV; Friedrich Schütz, Laudatio und Widmung für Helmut Mathy, in: Mainzer Zeitschrift 94/95 (1999/2000), S. 1f.; Susanne Speth, Bibliographie Helmut Mathy, in: Mainzer Zeitschrift 94/95 (1999/2000), S. 3-17; Brigitte Barwinski, Vorträge von Helmut Mathy im Mainzer Altertumsverein, in: Mainzer Zeitschrift 94/95 (1999/2000), S. 19-21; Wolfgang Dobras, Prof. Dr. Helmut Mathy (1943-2008). Ein Leben für die Mainzer Geschichte, in: Mainzer Zeitschrift 104 (2009), S. V-VII; Susanne Speth, Verzeichnis der Schriften von Helmut Mathy ab 2000 (einschl. seiner Vorträge im Mainzer Altertumsverein), in: Mainzer Zeitschrift 104 (2009)VIII.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.