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Berichte des badischen Geschäftsträgers in Petersburg Freiherr von Blittersdorf an den Minister von Berstett (vornehmlich auf französisch)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 52 Blittersdorf Nr. 12
52 Blittersdorf 12
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 52 Blittersdorf Friedrich Landolin Karl von Blittersdorf (1792-1861): Badischer Bundestagsgesandter und Minister des Auswärtigen
Friedrich Landolin Karl von Blittersdorf (1792-1861): Badischer Bundestagsgesandter und Minister des Auswärtigen >> Akten
Mai bis Dezember 1818
Enthält u.a.: - Mai 1818: Privatbriefe an den Minister Freiherr von Berstett, ungünstiges Urteil über den badischen Gesandten Graf von Degenfeld; Schritte, die der Freiherr von Blittersdorf in Wien betreffs der Territorialfrage unternommen hat; Besuch bei Graf Golowkin, russischem Diplomaten; Unterredung mit Friedrich von Gentz, Berater von Fürst Metternich; Besprechung mit Graf von Wintzingerode, württembergischem Gesandten in Wien, und Fürst Metternich; Äußerungen von Fürst Metternich und F. von Gentz zum Programm des Aachener Kongresses; Antwort Metternichs an Berstett über den Kongress.
- Juni 1818: Ankunft in Moskau, Audienz bei der Kaiserin; Ankunft des preußischen Gesandten General von Schöler, in Warschau gehaltene liberale Ansprache des Kaisers von Russland, Zensur; Ankunft des Königs von Preußen und Unterredung mit General Schöler über die Territorialfrage, in welcher Preußen auf Seiten Badens steht; Unterredung mit Graf von Nesselrode und General von Schöler; Ankunft in Petersburg, Ankunft des Kaisers und des Prinzen von Hessen-Homburg sowie des Königs von Preußen; Unterredung mit Graf Kapodistrias, russischem Staatssekretär.
- Juli 1818: Unterredung von Schwarz mit Graf Kapodistrias über die badische Frage, die bis zum Aachener Kongress ruhen soll; Abreise des Königs von Preußen, Uneinigkeit der Großmächte, die Baden benutzen sollte; die dänische Frage und die Abtretung Norwegens von Dänemark an Schweden, die portugiesisch-spanische Angelegenheit wegen Montevideo, die Ansprüche Hannovers auf Kriegskostenentschädigung durch Russland; Verschieben und Zweck des Aachener Kongresses, Handelsvertrag zwischen Österreich und Preußen; Brief Berstetts, Territorialfrage und Hoffnung des Großherzogs auf die Unterstützung des russischen Kaisers, Besuch des Königs von Bayern in Baden-Baden.
- August 1818: Kriegskostenentschädigung zwischen Preußen und Russland, Änderungen in der inneren Verwaltung Russlands; das Kolonisationssystem Russlands; Personalveränderungen im Ministerium, Württemberg verlangt Kriegskostenentschädigung; diplomatisches Korps in Petersburg, Zusammensetzung des Außenministeriums und Organisation der russischen Armee; Aachener Kongress und Beziehungen zwischen Bayern und Russland; Londoner Protokoll gegen das Piratenwesen; politische Stille in Erwartung des Aachener Kongresses; Empfangsbestätigung des Briefes von Berstett; Konferenzen des englischen Botschafters mit Graf Nesselrode, Unterredung von Blittersdorf mit Oubril, Mitglied des russischen Außenministeriums, über die Territorialfrage; Audienz bei Nesselrode abgeschlagen und an Oubril verwiesen, Audienz bei der Kaiserin.
- Sept. 1818: Reise des Kaisers nach Aachen; Frieden Persiens mit Russland.
- Okt. 1818: Steigerung der russischen Valuta und Ursachen, mit Anlagen; badische Verfassung; russische Anleihe, Protest Polens gegen den Einschluss in den allgemeinen Tarif des Reichs, liberale Absichten, badische Verfassung und Urteile hierüber; russisch-französischer Handelsvertrag; Aachener Kongress, neues spanisches Ministerium, Schweden und Dänemark.
- Nov. 1818: Russisch-österreischicher Handelsvertrag, Unruhen in Schweden; russische Strafgesetzgebung; die französischen Kriegskosten von Russland verweigert; Lösung der preußischen Kriegskostenfrage; Konvention Sachsens mit Russland betreffs des Durchzuges der russischen Truppen aus Frankreich; russisch-englischer Handelsvertrag, Republik Krakau, Aufstände in Südamerika.
- Dez. 1818: Ukas des Finanzministeriums; Tod des badischen Großherzogs, russisch-preußischer Handelsvertrag und Folgen für Baden.
- o.D.: Auszug eines Briefs von Metternich an Fürst Esterhazy in London (28. August 1817) über die badischen und bayerischen Territorialfragen, Bemerkungen dazu; Aufsatz über die Territorialfrage; Unterredung mit Fürst Metternich; Brief an Graf Nesselrode mit der Bitte um Audienz.
Darin u.a.: Druckschriften
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.