Solms-Laubach bzw. Solms-Rödelheim
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Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik) >> Gliederung >> Archive ehemals selbständiger Institutionen und Standesherrschaften (Provenienzbestände)
Enthält: Bestands- und Behördengeschichte:
Das nach Burgsolms bei Wetzlar benannte Solmser Grafenhaus spaltete sich bereits im frühen 15. Jahrhundert nach Erwerb eines Großteils der Falkenstein-Münzenberger Erbschaft in die beiden Stämme Solms-Braunfels und Solms-Lich. Graf Kuno v. Solms-Lich erwarb 1461 mit dem Erbe Frank d.Ä. von Kronberg Rödelheim und Assenheim, die bei der Teilung zwischen den Nachkommen seines Sohnes Philipp der jüngeren Linie Solms-Laubach zufielen. Die Laubacher Linie teilte sich während des 30-jährigen Krieges in mehrere Teillinien, von denen die ältere des Grafen Johann August (+1680) sich künftig nach Rödelheim und Assenheim nannte. Das umfängliche Archiv dieser Linie, in den älteren Teilen Samtarchiv der Laubacher Linie, wurde 1970 vom Land Hessen für das Staatsarchiv Darmstadt angekauft.
A: Akten (Haus und Reich)
B: Amtsbücher
C: Ortsakten (Landesverwaltung)
D: Bergbauwesen
Laufzeit: 1103-1970
Das nach Burgsolms bei Wetzlar benannte Solmser Grafenhaus spaltete sich bereits im frühen 15. Jahrhundert nach Erwerb eines Großteils der Falkenstein-Münzenberger Erbschaft in die beiden Stämme Solms-Braunfels und Solms-Lich. Graf Kuno v. Solms-Lich erwarb 1461 mit dem Erbe Frank d.Ä. von Kronberg Rödelheim und Assenheim, die bei der Teilung zwischen den Nachkommen seines Sohnes Philipp der jüngeren Linie Solms-Laubach zufielen. Die Laubacher Linie teilte sich während des 30-jährigen Krieges in mehrere Teillinien, von denen die ältere des Grafen Johann August (+1680) sich künftig nach Rödelheim und Assenheim nannte. Das umfängliche Archiv dieser Linie, in den älteren Teilen Samtarchiv der Laubacher Linie, wurde 1970 vom Land Hessen für das Staatsarchiv Darmstadt angekauft.
A: Akten (Haus und Reich)
B: Amtsbücher
C: Ortsakten (Landesverwaltung)
D: Bergbauwesen
Laufzeit: 1103-1970
Korrespondierende Archivalien: Verordnungen: siehe Bestand E 3 J Grafschaften Solms
Korrespondierende Archivalien: Siehe auch Bestand E 12 (Adel); G 23 C (Zivilprozesse der Standesherren)
Korrespondierende Archivalien: Urkunden: siehe Bestand B 9
Korrespondierende Archivalien: Parallelbestände in den Fürstlichen Archiven in Lich und Braunfels, im Gräflichen Archiv zu Laubach sowie im sog. Familienarchiv zu Schloss Assenheim (maschinenschriftliches Findbuch im Staatsarchiv)
Korrespondierende Archivalien: Karten, Pläne, Atlanten: siehe Bestand P 24
Korrespondierende Archivalien: Siehe auch Bestand E 12 (Adel); G 23 C (Zivilprozesse der Standesherren)
Korrespondierende Archivalien: Urkunden: siehe Bestand B 9
Korrespondierende Archivalien: Parallelbestände in den Fürstlichen Archiven in Lich und Braunfels, im Gräflichen Archiv zu Laubach sowie im sog. Familienarchiv zu Schloss Assenheim (maschinenschriftliches Findbuch im Staatsarchiv)
Korrespondierende Archivalien: Karten, Pläne, Atlanten: siehe Bestand P 24
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 12:49 MESZ