Die Witwe Elisabeth ("Beta") Spießschmied, Bürgerin zu Ulm, bestimmt, dass nach ihrem Tod ihr Haus und die zugehörige Hofstatt in Ulm oben am Markt neben dem Haus des Heinrich Lins auf Lebenszeit an ihre Tochter Anna und deren Ehemann Johann Lausser fallen sollen. Sie haben davon dann einen jährlichen Zins von 2 Gulden als Erstzins an das Ulmer Münster zu entrichten. Nach ihrer beider Tod fallen Haus und Hofstatt zum Seelenheil der beiden, ihrer Mutter bzw. Schwiegermutter und ihres verstorbenen Ehemannes Thomas Spießschmied an eine ewige Messe. Werden Haus und Hofstatt in der Zwischenzeit verkauft, dann fallen der Erlös bzw. die dafür erworbenen Güter und Einkünfte nach dem Tod von Anna und Johann Lausser ebenfalls an eine ewige Messe. Falls aber ihre Tochter Anna bei ihrem Tod leibliche Erben hinterlässt, dann fallen Haus und Hofstatt an diese. Dieses Vermächtnis wurde mit Zustimmung von Anna und Johann Lausser erlassen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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