Bürgermeister und Rat der Stadt Überlingen verleihen Lenz Müller von Urnau ein Gütlein daselbst, das +Burkhard Müller innehatte, zu Erblehen. Zu dem Gütlein gehört ein Haus zu Urnau im Dorf mit einem "byfänglein" von 1/2 Juchart, ferner gehören dazu im Esch "in Urnauer Ried" 1/2 Mannmahd Wieswachs "im Ried", 1/2 Mannmahd "im tiefen Wies", ein Acker am Kübelbach mit 2 Juchart, 3 Juchart Acker "in der Alben", im Esch "in Gruben" 3 Juchart im Achtobel, 1/2 Juchart "in der Bytzen", 2 Juchart "in der Grub", 4 Juchart "am Laim", im Esch "am Kübelbach 2 Juchart "an der Laimgrub", 1 Juchart "an der Hußstett", 2 Juchart "in Hochrütinen", 2 Juchart "am hochen Acker", 2 Juchart Holz, die an den Gehrenberg grenzen, sowie 1 1/2 Juchart Holz, die an Rieter grenzen, 1/2 Juchart Hanfland. Die Stadt hat ein Vorkaufsrecht und kann im Verkaufsfall um 5 ß d billiger als andere Interessenten erwerben. Im Fall von Handänderungen ist 1 fl rh Ehrschatz fällig. Der Beliehene reicht jährlich zu Martini als Gült 4 Scheffel Vesen und 3 Scheffel Hafer in Ravensburger Maß, 1 lb d Überlinger Währung, 4 Herbsthühner, lieferbar in das Schloß Ittendorf.
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Bürgermeister und Rat der Stadt Überlingen verleihen Lenz Müller von Urnau ein Gütlein daselbst, das +Burkhard Müller innehatte, zu Erblehen. Zu dem Gütlein gehört ein Haus zu Urnau im Dorf mit einem "byfänglein" von 1/2 Juchart, ferner gehören dazu im Esch "in Urnauer Ried" 1/2 Mannmahd Wieswachs "im Ried", 1/2 Mannmahd "im tiefen Wies", ein Acker am Kübelbach mit 2 Juchart, 3 Juchart Acker "in der Alben", im Esch "in Gruben" 3 Juchart im Achtobel, 1/2 Juchart "in der Bytzen", 2 Juchart "in der Grub", 4 Juchart "am Laim", im Esch "am Kübelbach 2 Juchart "an der Laimgrub", 1 Juchart "an der Hußstett", 2 Juchart "in Hochrütinen", 2 Juchart "am hochen Acker", 2 Juchart Holz, die an den Gehrenberg grenzen, sowie 1 1/2 Juchart Holz, die an Rieter grenzen, 1/2 Juchart Hanfland. Die Stadt hat ein Vorkaufsrecht und kann im Verkaufsfall um 5 ß d billiger als andere Interessenten erwerben. Im Fall von Handänderungen ist 1 fl rh Ehrschatz fällig. Der Beliehene reicht jährlich zu Martini als Gült 4 Scheffel Vesen und 3 Scheffel Hafer in Ravensburger Maß, 1 lb d Überlinger Währung, 4 Herbsthühner, lieferbar in das Schloß Ittendorf.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K U 667
GLAK 7/772
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1516 Januar 29 (uff zinstag nächst vor Unser lieben Frowen tag der liechtmess)
30 x 42,4 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament fleckig
Aussteller: Bürgermeister und Rat der Stadt Überlingen
Empfänger: Lenz Müller von Urnau
Siegler: Aussteller (Sekretsiegel)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Vermerke: Laut Rückvermerk bebaut das Gut jetzt Christa Buchmüller zu Urnau.
Aussteller: Bürgermeister und Rat der Stadt Überlingen
Empfänger: Lenz Müller von Urnau
Siegler: Aussteller (Sekretsiegel)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Vermerke: Laut Rückvermerk bebaut das Gut jetzt Christa Buchmüller zu Urnau.
Buchmüller, Christa
Müller, Burkhard
Müller, Lenz
Rieter
Ittendorf : Markdorf FN; Schloss
Ravensburg RV; Maß
Überlingen FN; Bürgermeister und Rat
Überlingen FN; Währung
Urnau : Deggenhausertal FN
Urnau : Deggenhausertal FN; Einwohner
Urnau : Deggenhausertal FN; Flurstücke
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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